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Sucht

© Purestoc / Thinkstock
Sucht: Tabletten in einer Hand

Die häufigsten Fälle der Suchtproblematik am Arbeitsplatz gehen auf Nikotin und Alkohol zurück. Doch auch illegale Drogen und Medikamentenmissbrauch spielen eine Rolle.
Alkohol-, Drogen oder Medikamentenmissbrauch ist für die Betriebssicherheit insbesondere an Arbeitsplätzen mit hohem Unfallrisiko und einer hohen Verantwortung ein großes Problem. So kann zum Beispiel Alkohol schon ab relativ geringen Blutalkoholkonzentrationen von 0,2 bis 0,3 Promille die Gedächtnisleistung einschränken, das Sehvermögen und die Aufmerksamkeit mindern. Fehlentscheidungen bei strategischen und planerischen Aufgaben werden begünstigt. Suchterkrankungen erhöhen die Arbeitsunfähigkeitszeiten und können auch das Betriebsklima zum Teil erheblich beeinträchtigen.
Suchtgefährdete Mitarbeiter sollten möglichst frühzeitig auf ihren Leistungsabfall und offenkundige Verhaltensänderungen angesprochen werden. So sollten Mitarbeiter mit einem auffälligen Alkoholkonsum offen mit der Problematik konfrontiert werden.
Betriebsinhaber oder Vorgesetzte können nur präventiv, nicht aber therapeutisch helfen. Beispielsweise kann ein Gespräch dem Mitarbeiter den ersten Schritt ermöglichen, sich mit der Suchtproblematik auseinanderzusetzen und nach Lösungen zu suchen.
Vorbeugen ist besser als heilen – das gilt auch bei der Suchtproblematik. Betriebsinhaber und Vorgesetzte sollten als Vorbilder zum Beispiel auf den Alkoholkonsum während der Arbeitszeit verzichten. Suchtbegünstigende Arbeitsbedingungen wie Angst und Stress sollten beseitigt, ein betriebliches Gesundheitsmanagement sowie eine vertrauensvolle Gesprächskultur im Unternehmen auf- und ausgebaut werden.
Da nicht nur der Raucher selbst von den negativen Folgen des Tabakkonsums betroffen sein kann, ist der Schutz vor dem Passivrauchen ein wichtiger Baustein betrieblicher Präventionsmaßnahmen. Bekannte Folgen des Rauchens sind etwa eine verschlechterte Lungenfunktion, Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems bis hin zu bösartiger Krebserkrankungen.

Immer mehr Menschen fällt es schwer, Arbeit und Freizeit voneinander zu trennen. Manche bleiben bis in die Abendstunden im Büro oder nehmen sich Arbeit mit nach Hause. Selbst in der Freizeit kreisen die Gedanken um Projekte, Probleme und deren Lösungsansätze. Viele Berufstätige entwickeln allerdings einen übersteigerten Arbeitseifer, suchen immer mehr ihre Bestätigung in Ihrer beruflichen Beschäftigung. Daraus kann eine Arbeitssucht enstehen.

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