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Krisen überwinden

Bild: PR AOK
Krise - Fehlzeiten-Report 2017

Eine schwere Krankheit oder der Tod eines nahen Ange­hörigen – eine Krise beeinflusst die Berufstätig­keit der betroffenen Menschen erheblich.

So können Arbeitgeber die Mitarbeiter auffangen:

Jeder zweite Betroffene einer Lebenskrise ist in seiner Leistungs­fähigkeit eingeschränkt oder geht krank zur Arbeit. Das hat das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) in einer repräsentativen Befragung von 2.000 Beschäftigten herausge­funden und im Fehlzeiten-Report 2017 veröffentlicht . Was man unter eine Krise versteht und wie man sie überwinden kann, verrät Patricia Lück, Referentin für Betriebliche Gesund­heits­förderung im AOK-Bundesverband.

„Eine Krise ist eine –  meist plötzliche –  Zuspitzung einer schwierigen Situation. Kritische Lebensereignisse, die solche Krisen auslösen, können beruflicher und auch privater Natur sein. Eine berufliche Krise entsteht zum Beispiel durch Arbeitslosigkeit oder auch Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. Auch Konflikte innerhalb eines Teams, beispielsweise durch Mobbing, können eine Krise hervorrufen. Im privaten Umfeld ist eine Scheidung, eine eigene schwere Erkrankung oder ein Todesfall in der Familie Auslöser.“

Im Beruf macht sich diese extreme Belastung meist in der Qualität der Arbeit oder auch in der Person bemerkbar. Die Betroffenen sind dann weniger belastbar, manchmal reizbar oder auch traurig und sie können sich schlechter konzentrieren. Langfristig wirken akute, vor allem aber auch unbewältigte Krisen, auf die Gesundheit der Betroffenen. Dies kann zu Krankheiten wie Magenschmerzen bis hin zu Zusammenbrüchen führen. Patricia Lück rät Führungskräften und Kollegen zu einem sensiblen und gesundheitsförderlichen Verhalten:

„Häufig hilft den Betroffenen ein offenes Gespräch mit dem Vorgesetzten oder vertrauten Kollegen. Hierbei kann darüber nachgedacht werden, wie die Krise überwunden wird. Wichtig ist, dass sowohl Vorgesetzte als auch direkte Kollegen verständnis- und rücksichtsvoll mit dem Betroffenen umgehen. Anders ist das bei Konflikten im Team: hier können professionelle Mediatoren am besten helfen – gerade wenn Führungskräfte dabei selber Unterstützung brauchen oder gar in Konflikte involviert sind.“

So unterstützt die AOK

Ein gesundheitsgerechtes Führungsverhalten und der Aufbau einer gesunden Unternehmenskultur sind Teil des umfangreichen Konzepts der Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) der AOK. Ihr persönlicher BGF-Ansprechpartner steht Ihnen bei Fragen gern zur Verfügung.

Fehlzeiten-Report 2017

Kritische Lebensereignisse belasten die Gesundheit der Betroffenen und beeinflussen auch die Berufstätigkeit. So berichten 58,7 Prozent von körperlichen und 79,0 Prozent von psychischen Problemen. In der Folge fühlten sich mehr als die Hälfte der Befragten durch die Krise in der eigenen Leistungsfähigkeit in ihrem Berufsleben eingeschränkt (53,4 Prozent). Ähnlich viele Menschen geben an, trotz einer Erkrankung in diesem Kontext zur Arbeit gegangen zu sein (48,8 Prozent). Weitere Informationen zur Befragung finden Sie im aktuellen Fehlzeiten-Report 2017 und in der Pressemappe der AOK.

Stand: 10/2017

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