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Gesunde Unternehmenskultur

© Igor Emmerich/Fancy/F1online
Gesunde Unternehmenskultur - Personengruppe

Ob gesundes Führungs­ver­ha­lten, Betriebs­klima, Ent­lohnung, Werte oder Gesund­heit: All diese Faktoren sind Be­stand­teil einer gesunden Unter­nehmens­kultur. Sie prägt das soziale Mitei­nander in einem Betrieb und hat somit wesentlichen Einfluss auf persönliches Wohlbefinden, Motivation und Ge­sund­heit der Mitarbeiter.

Wird die Unternehmens­kultur von den Mitarbeitern als positiv wahrge­nommen, entwickelt sie eine starke Binde- und Identi­fi­ka­tions­kraft und stärkt den Zusammen­halt und die Ein­satz­be­reit­schaft der Belegschaft. Kollektive Heraus­for­derungen können besser bewältigt und Stress sowie gesund­heitliche Belastungs­faktoren reduziert werden.

Damit sich Mitarbeiter in einem Unter­nehmen wohlfühlen, muss das Führungs­ver­halten stimmen: Gleich­be­handlung und Gerech­tig­keit sind wichtige Merkmale einer erfolgreichen und gesunden Führung. Ziel ist es, dass Mitarbeiter belastungs­frei arbeiten können und dabei ein gesundheits­gerechtes Ver­halten durch ihre Führungs­kräfte erlernen. Diese haben eine Vor­bild­funktion, die sich in einem gesunden Verhalten und einer ge­sund­heits­­förderlicher Selbst- und Mit­ar­beiter­führung wieder­spiegeln. Jedoch stecken Führungs­kräfte häufig in einem Dilemma: Einerseits haben sie Vorgaben, die sie umsetzen müssen, andererseits sind sie Ansprechpartner und Vertrauens­personen für die Beleg­schaft. Die Frage, wie Führungs­kräfte mit dieser Situation umgehen, prägt die Kultur: Werden von der Unternehmens­leitung auf Biegen und Brechen unrealistische Ziele durchgesetzt, gefährdet das die Moral der mittleren Ebene – und erzeugt im schlimmsten Fall ein ungesundes Klima. Gesundheits­wissenschaftler Bernhard Badura rät Unternehmen deshalb, nicht nur Zahlen, sondern auch den Menschen im Blick zu haben – und einen Kulturwandel hin zu einer emotionalen, wertschätzenden Führung zu vollziehen.

Ziel einer jeden Führungskraft muss daher das Erreichen eines gesunden Betriebsklimas sein. Denn nur so unterstützen sich die Kollegen, meistern schwierige Situationen in den Arbeits­abläufen und erbringen dadurch gute Leistungen. Ein respekt­voller Um­gang aller im Unter­­nehmen handeln­den Personen ist immer dann gegeben, wenn eine gute Zusam­men­arbeit gelebt wird. Lob und kon­struktive Kritik, ein gutes Arbeitsumfeld, eine gesunde Organi­sation und eine hohe Zufrieden­heit der Beschäftigten schaffen eine gute Moti­vation. Als eine wichtige Gesundheits­ressource sehen Experten hierbei die soziale Unter­stützung durch die Führungs­kräfte, die durch ihr Handeln den Grundstein für eine erfolgreiche Unternehmens­kultur und ein gesundes Betriebsklima legen. So kann das Unter­nehmen zukunfts­fähig sein und dauerhaft am Markt bestehen.

Negativ empfundene Unternehmenskultur macht krank

Eine repräsentative Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) im Rahmen des Fehlzeiten-Reports 2016 von rund 2.000 Beschäftigten zeigt, wie sehr sich die Unternehmens­kultur auf das persönliche Wohlbe­finden auswirkt. So sind Beschäftigte, die ihre Unternehmens­kultur als schlecht empfinden, deutlich unzu­friedener mit ihrer eigenen Gesund­heit. Ebenfalls klagen sie häufiger über körperliche und psychische Beschwerden, die im Zusammen­hang mit ihrer Arbeit stehen. So geht eine schlecht bewertete Unter­nehmens­kultur bei gut ein Viertel der Befragten mit gesundheitlicher Unzu­frieden­heit einher. Dieser Anteil ist damit dreimal so hoch wie in der Vergleichsgruppe, die ihre Unternehmens­kultur positiv wahrnimmt.

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