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Unternehmenskultur

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Text zum Radiobeitrag

Moderator: Wer sich auf seine Arbeit und seine Kollegen freut, der startet besser in den Tag als jener, der missmutig zur Arbeit geht, weil er das Klima, das im Unternehmen herrscht, als schlecht empfindet. Die Unternehmenskultur nimmt aber nicht nur Einfluss auf unsere Stimmung, sondern auch auf unsere Gesundheit. Dieses Wechselverhältnis hat jetzt ein Team des Wissenschaftlichen Instituts der AOK – kurz WIdO – untersucht. Die Ergebnisse der Studie sind im Fehlzeiten-Report 2016 veröffentlicht. Helmut Schröder ist stellvertretender Geschäftsführer des Instituts. Er nennt ein wesentliches Resultat der Untersuchung.

Helmut Schröder: Je positiver die Beschäftigten Unternehmenskultur im eigenen Betrieb bewerten, um so gesünder sind sie. Das bedeutet konkret, sie haben weniger physische, aber auch psychische Beschwerden; bedeutet auch, dass sie deutlich weniger Arbeitsunfähigkeitstage haben und dass sie auch deutlich weniger krank zur Arbeit gehen.

Moderator: Für die repräsentative Untersuchung des Fehlzeiten-Reports 2016 wurden rund 2.000 Erwerbstätige zwischen 16 und 65 Jahren befragt. Wichtig ist ihnen vor allem, wie Entscheidungen im Unternehmen gefällt werden. Sind die Meinungen der Mitarbeiter gefragt oder werden sie ignoriert? Außerdem entscheidend ist der Führungsstil der Vorgesetzten. Er prägt die Unternehmenskultur in hohem Maße mit. Drei Viertel der Befragten schätzen die Loyalität ihres Arbeitgebers. Für den stellvertretenden WIdO-Geschäftsführer sind das wichtige Kriterien bei der Beurteilung von Unternehmenskultur durch Arbeitnehmer.

Helmut Schröder: Wenn ich eine hohe Identifikation als Beschäftigter mit dem Unternehmen beziehungsweise mit dem Unternehmensziel auch habe, um so engagierter bin ich an der Stelle. Und je zufriedener ich bin mit meinem Leben, mit meiner Arbeit, um so positiver erlebe ich das Leben und um so gesünder bleibe ich natürlich auch.

Moderator: Diese Beurteilung hat eine große Bedeutung, da Arbeitnehmer in Deutschland im Durchschnitt mehr als sieben Stunden am Tag ihrer Haupterwerbstätigkeit nachgehen. Viele von ihnen arbeiten mehr als 10 Jahre in ein und demselben Betrieb. Oft sind es kleine Gesten, die zur Zufriedenheit der Mitarbeiter beitragen, betont Helmut Schröder.

Helmut Schröder: Konkret beispielsweise, dass eine Führungskraft, wenn eine gute Arbeit vom Beschäftigten durchgeführt worden ist, einfach ein Lob auszusprechen. Das heißt auch vielleicht einmal, wenn das eine oder andere Mal ein Fehler passiert, dann eben nicht „Bauernopfer“ zu suchen, sondern ganz konkret, dass das Unternehmen auch positiv dem Beschäftigten den Fehler zugesteht, positive Fehlerkultur an der Stelle auch hat, und eben konkret natürlich auch hinter dem Beschäftigten steht.

Moderator: Etwa zwei Drittel der für den Fehlzeiten-Report 2016 Befragten sind mit ihrer Gesundheit zufrieden. Und das ist nicht unbedingt vom Wirtschaftsbereich abhängig, in dem sie arbeiten. Helmut Schröder betont, dass selbst Mitarbeiter, die einer hohen körperlichen Belastung beispielsweise durch regelmäßige Schichtarbeit ausgesetzt sind, produktiver und weniger krank seien, wenn sie in einem Betrieb mit guter Unternehmenskultur arbeiten, statt in einer Firma, in der der Zusammenhang zwischen Arbeit und Gesundheit wenig beachtet wird.

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