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Ausgeschlafen zur Arbeit

© Daniel Grill / Getty Images
Schlaflosigkeit - Wecker vor dem Bett einer Frau

In der anspruchsvollen Arbeitswelt von heute sind Arbeitgeber ganz besonders auf gesunde, leistungsfähige Mitarbeiter ange­wiesen. Eine Voraussetzung hierfür ist genügend Schlaf.

Denn Schlafmangel hat Konzentrationsprobleme, Leistungsabfall und Anfälligkeit für Krankheiten zur Folge. Doch für viele Deutsche ist erholsamer Schlaf keine Selbstverständlichkeit: In einer Studie des Robert Koch-Instituts aus dem Jahr 2013 gab ein Drittel der Befragten an, unter Schlaf­störungen zu leiden. Laut dem Kompetenzzentrum Schlafmedizin der Berliner Charité leiden etwa 10 bis 15 Prozent der Deutschen sogar an einer chronischen Schlafstörung, die medizinisch behandelt werden muss. Die Ursachen für Schlafstörungen sind vielfältig. Vor allem anhaltender Stress führt zu Ein- und Durch­schlaf­schwierig­keiten, so mancher Arbeit­nehmer geht mit seinen uner­ledigten Arbeiten ins Bett und findet vor Grübeln keinen Schlaf. Auch unregelmäßige Arbeitszeiten wie Schicht­arbeit oder die ständige Beschäftigung mit Smartphone und Laptop verhindern ausreichenden und unge­störten Schlaf. Zum Umgang mit Stress bieten sich daher regelmäßige Pausen an, um dem Körper immer mal wieder ein wenig Erholung zu gönnen.

Schlafmangel und seine Folgen

Die optimale Schlafdauer ist bei jedem Menschen unterschiedlich. Zwar schläft der Großteil der Deutschen zwischen sieben und acht Stunden täglich, jedoch gibt es auch Kurz­schläfer, die bereits nach vier bis fünf Stunden erholt sind. Man sollte jedoch die individuelle Schlafdauer nicht dauerhaft unterschreiten, denn dann ist die Liste der mögl­ichen Folgen lang. Erste Anzeichen sind Über­müdung, Unkon­zentriert­heit und vermin­derte geistige Leistungs­fähigkeit. Auch Kopf­schmerzen, ein geschwächtes Immun­system sowie Herz-Kreislauf-Beschwer­den und Bluthoch­druck sind mögliche Folgen von Schlaf­mangel. Gestörter Schlaf behindert zudem den Stoff­wechsel, da die nächtliche Kalorien­verbrennung gehemmt wird und der Blutzucker ansteigt. Dies wiederum kann zu Übergewicht und Diabetes führen.

 

So unterstützen Arbeitgeber ihre Mitarbeiter

Arbeitgeber können positiv auf die Schlafqualität ihrer Mitarbeiter einwirken. Hier bieten sich Angebote für den Arbeitnehmer zu Stressbewältigung, Entspannung, Ernährung oder Bewegung an, im Rahmen von Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) sollte aber auch der Abbau von Termin- und Zeitdruck sowie ungünstige Arbeits­zeiten angegangen werden. Die AOK unterstützt dabei mit einer gezielten Arbeitsplatz­analyse, um Erkenntnisse zu erhalten, welche Faktoren sich im Unter­nehmen negativ auf das psychische Wohl­befinden – und damit eventuell auch auf den Schlaf – der Mitarbeiter auswirken. Und das lohnt sich: Denn gesunder Schlaf ist unverzichtbar für Wohlbe­finden und Leistungs­fähigkeit. Im Schlaf erholen sich Körper und Psyche, Energiereserven werden aufgebaut und Ereignisse des Tages verarbeitet.

BGF hilft, Krankenstände und Fluktuation zu senken, steigert die Mitarbeiter­zufriedenheit und führt so zu mehr Produktivität und Wettbewerbs­fähigkeit. Unternehmen profitieren dadurch von gesunden, motivierten und leistungs­fähigen Beschäftigten. Und das rechnet sich: Zahlreiche Studien belegen, dass Firmen in Deutschland pro investiertem Euro in BGF durchschnittlich 2,70 Euro sparen.

So unterstützt die AOK

Die AOK bietet zudem Anregungen für Verbesserungen zu einer gesundheitsförderlichen Gestaltung und Organisation von Arbeitsplätzen und –abläufen. Auf individueller Ebene unterstützen wir Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei den Themen Ernährung, Bewegung, Stress oder in der Suchtprävention.

Ihr BGF-Ansprechpartner steht Ihnen bei Fragen zur Verfügung.

Stand: 3/2017

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Haben Sie Fragen? Ihr Ansprechpartner für Betriebliches Gesundheits­management bei Ihrer AOK hilft Ihnen gerne weiter.