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Richtig erholen

© Stockbyte / Thinkstock
Erholung - Mann auf einer Wiese

Wer gesund und leistungsfähig bleiben möchte, muss sich selbst Erholung und Pausen gönnen. Ob im Job, am Feierabend, Wochenende oder im Urlaub: es ist wichtig, immer wieder neu Kraft nachzutanken.

Was Menschen als erholsam erleben, fällt sehr unterschiedlich aus. Einige bevorzugen die Erholung durch Sport oder Outdoor-Aktivitäten. Andere die Ruhe und das Alleinsein, Lesen oder soziale Aktivitäten wie Freunde treffen. Auch ungestörter und ausreichender Schlaf gehört zu den wichtigen Quellen für eine körperliche und geistige Erholung. Erholung ist wichtig zur Rückgewinnung verbrauchter Kräfte. Denn nur wer seine Akkus regelmäßig auflädt, bleibt gesund und leistungsfähig.

Erholte Menschen sind zufriedener mit ihrem Leben, erfüllen Aufgaben besser, zeigen mehr Eigeninitiative und Kreativität und nehmen Herausforderungen als weniger anstrengend wahr. Voraussetzung ist: auch der Kopf muss Feierabend machen, man muss die Arbeit gedanklich abschließen können. „Abschalten“ ist somit die Basis für eine gelungene Erholung, wie auch eine Umfrage des Landesinstituts für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.nrw) ergab. Gerade wer beruflich stark eingebunden ist und lange Arbeitszeiten hat, kann sich nur schwer oder nicht ausreichend erholen. Folgende Tipps können dagegen helfen:

Gesunder Workflow

Arbeiten mit Augenmaß: Viele kennen das Gefühl, dass man rund um die Uhr arbeiten könnte und doch nicht alles schaffen kann. Um dabei jedoch nicht auszubrennen, muss man für sich selbst sorgen und dafür sorgen, dass Arbeiten ohne Ende und unter Zeitdruck nur ein vorübergehendes Phänomen ist. Gutes Zeitmanagement und der Abschied vom Perfektionismus helfen dabei. Um besser in den Feierabend zu kommen, hilft es, private Termine genauso festzulegen und im Kalender zu notieren wie Arbeitstermine.

Pendelzeit aktiv nutzen

Wer lange Wege zur und von der Arbeit hat, kann die Zeit für sich nutzen: Die öffentlichen Verkehrsmittel eignen sich, um zu lesen oder für Handarbeiten. Auf Autofahrten bringen Hörbücher Abwechslung. Ebenso können Autofahrer Fahrgemeinschaften bilden und sich beim Fahren abwechseln. Das entlastet die einzelnen Fahrer. Zudem können gute Gespräche im Auto dabei helfen, schneller von der Arbeit abzuschalten. Auch sollte immer genügend Zeit für den Weg eingeplant werden, damit bei Stau oder Verspätungen kein Stress entsteht.

Pausen machen

Ermüdung und Konzentrationsstörungen während der Arbeit können durch regelmäßige kurze Pausen abgemildert werden. Ein Blick in die Ferne, eine Atempause oder auch eine Bewegungspause können helfen, wieder etwas frischer weiter zu machen.

Die Pausengestaltung sollte dabei eine Abwechslung zur überwiegenden Tätigkeit der Beschäftigten sein: Wer viel sitzt, sollte sich in der Pause bewegen, wer viel reden oder telefonieren muss, sich einen ruhigen Ort suchen, wer körperlich anstrengende Tätigkeiten ausübt, sich eine ruhige Atempause gönnen.

Kleine Auszeiten

Körper und Seele benötigen mehrmals im Jahr die Möglichkeit, Energie aufzutanken. Daher ist es neben dem „richtigen“ Urlaub wichtig, freie Tage bewusst als kleine Auszeit zu erleben. Wichtig: Freie Tage nicht nur mit Aktivitäten verplanen, für die während des Arbeitsalltags keine Zeit bleibt, sondern sich Zeit für Dinge nehmen, die man wirklich gerne tut.

Richtige Urlaubsgestaltung

Urlaub ist das, was die meisten Menschen mit Erholung verbinden. Entscheidend ist hierbei nicht unbedingt, wie lange man im Urlaub ist, sondern vielmehr wie die Urlaubstage gestaltet sind. In dieser Zeit können sich persönliche Freiräume geschaffen werden, man kann etwas Neues ausprobieren und sich einen Tapetenwechsel gönnen. Aber Vorsicht: Urlaub allein reicht nicht aus. Wer zurück im Alltag ist, sollte auf genügend Schlaf und Pausenzeiten achten.

Weitere Informationen, wie sich die Erholungsfähigkeit verbessern lässt, finden Sie in der Broschüre „Richtig erholen – zufriedener arbeiten – gesünder leben“ des LIA.nrw, unter der Rubrik „Unternehmen in Balance“ des BGF-Portals der AOK und in der Broschüre „Regeneration, Erholung, Pausengestaltung – alte Rezepte für moderne Arbeitswelten?“ der Initiative Gesundheit und Arbeit. 

Stand: 7/2017

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