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Wenn der Kopf nie Feierabend hat

© Comstock Images / Thinkstock
Erholungsfähigkeit

Wie wirken sich ständige Erreichbarkeit und flexible Arbeitszeiten auf die Erholungsfähigkeit von Beschäftigten aus? Eine AOK-Studie gibt die Antwort. 

Die Arbeitswelt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Begünstigt durch Globalisierung, Digitalisierung sowie eine zunehmende Auflösung von festen Beschäftigungsmerkmalen und Arbeitsformen hat sich eine Arbeitskultur etabliert, die eine wachsende Entgrenzung von Arbeit und Freizeit toleriert. Dabei scheint es Berufstätigen immer schwerer zu fallen, in der arbeitsfreien Zeit von beruflichen Belangen abzuschalten und sich von Arbeitsbelastungen ausreichend zu erholen. In einer Online-Befragung von 199 berufstätigen Frauen und Männern untersuchte die AOK Bayern deshalb, wie gut sich Erwerbstätige gegenwärtig in ihrer Freizeit erholen können und mit welchen Maßnahmen die Beschäftigten für ihre Erholung sorgen.

Die Ergebnisse der Studie zeigen:

  • Rund 40 Prozent der Teilnehmer fühlen sich zum Zeitpunkt der Befragung lediglich zu 50 Prozent oder weniger gut erholt. Frauen und Männer, die ihre Erholung bewusst planen, sind dabei erholter.
  • Die Erholungskompetenz (die Fähigkeit, sich wirksam und effektiv vom Arbeitsalltag erholen zu können) nimmt mit dem Alter zu. 
  • Rund 80 Prozent der Befragten treiben Sport, gehen spazieren oder nutzen Aktivitäten mit Freunden, der Partnerin oder dem Partner, um sich zu erholen. 
  • Fast 40 Prozent der Studienteilnehmer empfinden sportliche Betätigungen und spazieren gehen als besonders erholsam. An zweiter Stelle der Rangfolge ordnen sich folgen mit leicht über 15 Prozent die oben genannten sozialen Aktivitäten ein.
  • Als größtes Erholungshindernis nennen über 22 Prozent die Gedanken an die Arbeit. Dies führt die AOK Bayern vor allem auf die ständige Erreichbarkeit über Smartphone, Tablet & Co zurück.
  • Etwa 50 Prozent der Befragten empfinden ihr schlechtes körperliches Befinden aufgrund von Erschöpfung und Erkrankung ebenfalls als Erholungshindernis.

Tipps für Arbeitgeber

Wenn sich Beschäftigte nicht mehr ausreichend erholen können, kann dies zu Erschöpfung und Antriebslosigkeit und damit verbunden auch zu einer geringen Leistungsfähigkeit führen. Arbeitgeber sollten deshalb darauf achten, die Erholungskompetenz ihrer Mitarbeiter zu fördern. Die Gesundheitskasse empfiehlt deshalb, eine erholungsförderliche Unternehmenskultur zu schaffen. Unternehmen können beispielsweise Erholungsräume einrichten, kurze Entspannungspausen während der Arbeitszeit gewähren, spezielle Entspannungsmaßnahmen anbieten oder die Erreichbarkeit der Mitarbeiter in der arbeitsfreien Zeit auf Notfälle beschränken. 

So unterstützt die AOK

Im Rahmen einer Betrieblichen Gesundheitsförderung unterstützt die AOK Betriebe bei der Iniziierung von Workshops bspw. zur Stressbewältigung und Ressourcenstärkung. Zudem bietet die AOK Anregungen für Verbesserungen zu einer gesundheitsförderlichen Gestaltung und Organisation von Arbeitsplätzen und –abläufen.

Ihr BGF-Ansprechpartner steht Ihnen bei Fragen zur Verfügung. 

Stand: 10/2017

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