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Betriebsrentenstärkungsgesetz bringt Neuregelungen bei der betrieblichen Altersversorgung (bAV) ab 1. Januar 2018

© contrastwerkstatt / Fotolia
Mann und Frau im dienstlichen Gespräch

Förderbetrag für Arbeitgeber

Das Betriebsrentenstärkungsgesetz sieht einen bAV-Förder­betrag für Mit­arbeiter mit geringerem Verdienst vor. Zahlt der Arbeitgeber zusätzlich zum geschuldeten Lohn und zu­sätz­lich zu eventuell bis­herigen Arbeit­geber­beiträgen im Kalender­jahr mindestens 240 Euro an einen Pensions­fonds, eine Pensions­kasse oder an eine Direkt­versicherung, so kann er hiervon 30 Prozent (= 72 Euro) von der Lohnsteuer einbehalten. Beiträge aus einer Entgelt­umwandlung sind nicht begünstigt. Die Förderung ist bis zu einer Ein­zahlung von 480 Euro. Die Höchst­förderung beträgt danach 30 Prozent von 480 Euro möglich, also 144 Euro.

Der bAV-Förder­betrag kann vom Arbeitgeber für Arbeit­nehmer in Anspruch genommen werden, deren Entgelt in Abhängigkeit vom Lohnzahlungs­zeitraum folgende Beträge nicht übersteigt:

  • pro Tag 73,34 Euro,
  • pro Woche 513,34 Euro,
  • pro Monat 2.200 Euro oder
  • pro Jahr 24.600 Euro. 

Maßgeblich sind die Verhältnisse zum Zeitpunkt der Beitragsleistung.

Umfang der Steuerbefreiung

Der steuerfreie Höchstbetrag in der kapitalgedeckten betrieblichen Altersversorgung (bAV) für Zahlungen des Arbeitgebers an Pensionskassen, Pensionsfonds oder Direktversicherungen wird gemäß § 3 Nr. 63 des Einkommensteuergesetzes (EStG) ab 1. Januar 2018 von 4 Prozent auf 8 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (BBG) der allgemeinen Rentenversicherung - RV (West) angehoben. Der bisherige zusätzliche Höchstbetrag von 1.800 Euro entfällt allerdings. Damit sind 2018 acht Prozent von 78.000 Euro, also 6.240 Euro steuerfrei.

Abfindungen

Für die Einzahlung einer Abfindung zugunsten einer bAV-Anwartschaft steht künftig ein zusätzlicher steuerfreier Höchstbetrag zur Verfügung. Dieser beträgt 4 Prozent der RV-BBG vervielfältigt mit der Anzahl der Kalenderjahre, in denen das Dienstverhältnis bestand, höchstens zehn Jahre. Dies gilt unabhängig davon, ob bereits eine bAV steuerfrei gefördert wurde oder nicht. 

Nachholung der Steuerbefreiung

Für Kalenderjahre, in denen im Inland bei ruhendem Dienstverhältnis kein steuerpflichtiger Arbeitslohn bezogen wird (etwa Zeiten einer Entsendung ins Ausland oder Elternzeit), können Beiträge steuerbegünstigt nachgezahlt werden. Die Nachholung gilt für jeweils bis zu 8 Prozent der RV-BGG (West) im Jahr der Nachzahlung und für maximal zehn Kalenderjahre.

Stand: 25.11.2017

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