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Minijiobs

Geringfügig entlohnte Beschäftigung

Das Kriterium für eine geringfügig entlohnte Beschäftigung und die damit verbundene Versicherungs­freiheit ist die Höhe des Arbeitsentgelts. Dies darf seit 1.1.2013 regelmäßig im Monat 450 Euro nicht übersteigen. Die Arbeitszeit und die Anzahl der jeweiligen Arbeitseinsätze sind dabei unerheblich. Eine geringfügig entlohnte Beschäftigung ist versicherungsfrei in der Kranken- und Arbeitslosenversicherung sowie nicht versicher­ungs­pflichtig in der Pflegeversicherung. Seit 1.1.2013 besteht grundsätzlich Renten­versicherungspflicht.

Eine kostenfreie Familienversicherung ist bei Ausübung eines Minijobs bis zu 450 Euro möglich. Bei Familienversicherten, die keinen Minijob ausüben, gilt 2016 als Einkommensgrenze 415 Euro.

Bei Minijobs zahlt der Arbeitgeber Pauschalbeiträge zur Krankenversicherung, wenn der Arbeitnehmer gesetzlich krankenversichert ist. Daneben zahlt der Arbeitgeber den Pauschalbeitrag zur Rentenversicherung, zusätzlich zahlt der Arbeitnehmer die Differenz zum aktuellen Renten­­ver­sich­erungs­beitragssatz.

Übt ein Arbeitnehmer bei demselben Arbeitgeber gleichzeitig mehrere Beschäftigungen aus, ist ohne Rücksicht auf die arbeitsvertragliche Gestaltung sozialversicherungs­rechtlich von einem einheitlichen Beschäftigungsverhältnis auszugehen. 

Folgende Personenkreise fallen nicht unter die Minijobregelungen:

  • Auszubildende und Praktikanten
  • Beschäftigungen mit konjunktureller oder saisonaler Kurzarbeit
  • Personen, die stufenweise wieder in das Berufsleben einge-gliedert werden
  • Personen, die einen Jugendfreiwilligendienst leisten (auch Bundesfreiwilligen­dienst, freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr etc.)
  • Behinderte Menschen in geschützten Einrichtungen
  • Personen in Berufsbildungswerken und geschützten oder ähnlichen Einrichtungen
  • Jugendliche in Einrichtungen der Jugendhilfe

Bei Ausübung einer solchen Tätigkeit bzw. Beschäftigung besteht unabhängig von der Entgelthöhe Sozial­versicher­ungs­pflicht.

Weitere Informationen zu den Themen:

Stand: 1.1.2016

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