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Familienpflegezeit

Förderung flexiblerer Arbeitszeitregelungen durch die Familienpflegezeit

Ein Gesetz zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf: Die Details

Mit dem Gesetz werden Arbeitszeitmodelle, die eine gleichzeitige Ausübung von Erwerbstätigkeit und Pflege ermöglichen, gefördert. Die zu diesem Zweck eingeführte Familienpflegezeit beinhaltet die Verringerung der wöchentlichen Arbeitszeit bis zu einem Mindestumfang von 15 Stunden für die Dauer von höchstens zwei Jahren zur häuslichen Pflege eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen bei gleichzeitiger Aufstockung des Arbeitsentgelts durch den Arbeitgeber. Unternehmen, die ihren Beschäftigten während der Familienpflegezeit das Arbeitsentgelt um die Hälfte der Differenz zwischen dem bisherigen regelmäßigen Arbeitsentgelt und demjenigen regelmäßigen Arbeitsentgelt, das sich infolge der Verringerung der Arbeitszeit ergibt, aufstocken, haben künftig die Möglichkeit, eine zinslose Refinanzierung durch den Bund in Anspruch zu nehmen. Der Anspruch auf Refinanzierung setzt aber voraus, dass die Entgeltaufstockung zulasten eines Wertguthabens erfolgt und dass das Ausfallrisiko durch Erwerbs- und Berufsunfähigkeit des betreffenden Arbeitnehmers in der Nachpflegephase durch eine entsprechende Versicherung (Familienpflegezeitversicherung) abgedeckt ist.

Die Familienpflegezeit als Teilzeit soll Berufstätigen mit Pflegeverantwortung mehrere Vorteile verschaffen: Anstelle eines kompletten Lohnausfalls kommt es nur zu einer entsprechenden Verringerung der Bezüge. Hinzu kommt, dass sich mit einer reduzierten Freistellung mögliche Risiken für die berufliche Entwicklung, für die Erwerbsbiographie insgesamt und damit verbunden für die Alterssicherung im Vergleich zu einer kompletten Freistellung reduzieren lassen. Wie bereits im Rahmen des Pflegezeitgesetzes der Fall, besteht auch in der Familienpflegezeit die Möglichkeit, dass mehrere berufstätige Angehörige für dieselbe pflegebedürftige Person parallel oder auch nacheinander Familienpflegezeit nehmen. Damit können sich mehrere Angehörige eine Vollzeitpflege teilen oder eine Pflege über einen längeren Zeitraum als zwei Jahre sicherstellen.

In der betrieblichen Praxis soll sich die Familienpflegezeit am Modell der Altersteilzeit orientieren. Das bedeutet: Arbeitgeber und Beschäftigte treffen die erforderlichen Vereinbarungen auf vertraglicher Grundlage.

Bestand und Entwicklung der Altersteilzeitfälle im Jahresdurchschnitt

Grafik Umfrage

Quelle: Bundesfamilienministerium.

Redaktionsschluss: 9.03.2012

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