Präsentationstechnik
Lebendiger durch freies Sprechen
"Eine Rede ist keine Schreibe", wusste schon Kurt Tucholsky, und die Erkenntnisse der Sprachforschung geben ihm Recht.
Abgelesene Vortragsmanuskripte sind erfahrungsgemäß kaum verständlich, da schriftlich konzipierte Texte in der Regel zu viele Informationen in höchst komprimierter Form enthalten, denen kaum jemand folgen kann – auch deshalb, weil ein abgelesenes Redemanuskript in aller Regel monoton, vor allem aber zu schnell vorgetragen wird. Die Zuhörer verlieren schnell den roten Faden, bekommen Verständnisprobleme und schalten dann mental ab.
Mit Blick auf einen Vortrag oder eine Präsentation bedeutet dies nach den Empfehlungen des Instituts für deutsche Sprache und Literatur der Pädagogischen Hochschule Freiburg:
- freies, flüssiges Sprechen
- Gebrauch der deutschen Standardsprache (oder zumindest eine weitgehende Annäherung an diese)
- klares, deutliches Sprechen
- modulierendes Sprechen: Pausen, Betonungen, wechselnde Sprechgeschwindigkeit, Lautstärke
- Blickkontakt mit den Zuhörern.
Quelle: Pädagogische Hochschule Freiburg
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