Regeln für die Gestik
Die Gestik ist nicht nur Bestandteil der Präsentations- beziehungsweise Vortragspraxis, sondern auch der täglichen Umgangssprache. Gestik wird – bewusst oder unbewusst – besonders dann eingesetzt, wenn
- Menschen engagiert überzeugen wollen,
- unterschiedliche Meinungen aufeinanderprallen,
- Gefühle eine Rolle spielen.
Dabei haben Arme, Hände und Finger eine dominierende Bedeutung: Sie wirken intensiv und lebendig; sie haben eine starke und differenzierte Aussagekraft.
Bei einer Präsentation beziehungsweise einem Vortrag sollte im Hinblick auf das Zusammenspiel von Wort und Gestik auf Folgendes geachtet werden:
- Verstecken Sie Hände nicht in der Hosen- oder Jackentasche.
- Halten Sie Ihre Hände oberhalb der Gürtellinie.
- Verschränken Sie Ihre Hände nicht hinter dem Körper.
- Falten Sie Ihre Hände nicht vor dem Körper.
- Legen Sie die Hände locker zusammen.
- Lassen Sie Ihre Hände mitreden und mitarbeiten.
- Benutzen Sie nicht beide Hände für dieselbe Gestik.
- Machen Sie raumgreifende Gesten zur Unterstreichung des Gesagten.
- Vermeiden Sie wildes Gestikulieren.
- Präsentieren Sie nach Möglichkeit "barrierefrei" – das heißt ohne Rednerpult.
Quelle: Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG; Fachverlag für Kommunikation und Management (Bonn)
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