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Fleischlos – gesund

Worauf Vegetarier achten sollten:

Auf eine vollwertige Ernährung kommt es an

Die aktuellen Ernährungsregeln der Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) zeigen, dass es beim Thema Essen und Gesundheit vor allem darauf ankommt, sich vollwertig zu ernähren. Wer sich daran hält, kann sich unter normalen Umständen auch konsequent vegetarisch ernähren, also ganz auf Fleisch, Wurst und Fisch verzichten, ohne dass Mangelerscheinungen befürchtet werden müssen. Doch was heißt eigentlich vollwertige Ernährung?

Bereits seit Anfang der 1960er Jahre fasst die DGE ihre Ernährungsempfehlungen in zehn Regeln zusammen – hier der aktuelle Stand der ernährungswissenschaftlich fundierten Empfehlungen:

  • ausgewogene Ernährung, die alle Nährstoffe enthält
  • pflanzliche Nahrungsmittel bevorzugen
  • Täglich sollen fünf Portionen Obst und Gemüse verzehrt werden.
  • wenig Zucker und wenig Salz
  • schonende Zubereitung der Lebensmittel
  • Getreideprodukte und Milch sowie Milchprodukte sollen täglich gegessen werden
  • maximal 600 Gramm Fleisch und Fisch pro Woche, wenig Wurst
  • wenig Fett und fettreiche Lebensmittel; pflanzliche Fette sind zu bevorzugen
  • 1,5 bis 2 Liter täglich trinken
  • abwechslungsreiche Nahrung

 

Den Schwerpunkt der vollwertigen Ernährung bilden Getreideprodukte, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Gemüse und Obst. Bevorzugt werden Vollkornprodukte. Rohkost wird als besonders wertvoll angesehen. Die DGE empfiehlt täglich fünf statt der oft üblichen drei Mahlzeiten. Obst oder Gemüse sollten Bestandteil jeder Mahlzeit sein. Fleisch sollte nicht täglich gegessen werden, Fisch ein- bis zweimal pro Woche, Wurst und Eier nur selten. Die bevorzugten Getränke sind Mineralwasser, verdünnte Säfte und ungesüßter Tee. Milch gilt nicht als Getränk, sondern als Lebensmittel. Kaffee, schwarzer Tee und Alkoholika gelten als ungeeignete Flüssigkeitszufuhr.

Diese Ernährungsregeln zur vollwertigen Kost haben Gießener Ernährungswissenschaftler erweitert um andere Aspekte, zum Beispiel Umweltverträglichkeit. Ihre ergänzenden sieben Grundsätze:

  • genussvolle und bekömmliche Speisen
  • Bevorzugung pflanzlicher Lebensmittel (überwiegend lakto-vegetabile Kost)
  • Bevorzugung gering verarbeiteter Lebensmittel – reichlich Frischkost
  • ökologisch erzeugte Lebensmittel
  • regionale und saisonale Erzeugnisse
  • umweltverträglich verpackte Produkte
  • fair gehandelte Produkte

 

Stand: 15.08.2011 

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