Haarausfall
Anlagebedingter Haarausfall bei Männern
Der im medizinischen Fachvokabular als androgenetische Alopezie bezeichnete anlagebedingte Haarausfall ist die häufigste Form des Haarausfalls bei Männern. Oftmals macht sie sich schon kurz nach der Pubertät mit den sogenannten Geheimratsecken bemerkbar. Im weiteren Verlauf lichten sich die Haare am Hinterkopf (Tonsur). Nahezu immer bleibt im Zuge des anlagebedingten Haarausfalls ein Haarkranz (von den Schläfen zum Hinterkopf ziehend) erhalten. Ausmaß und Verlauf sind erblich festgelegt.
Entgegen der landläufigen Meinung liegt dieser Form des Haarausfalls kein erhöhter Spiegel des männlichen Sexualhormons im Körper zugrunde, sondern eine erhöhte Empfindlichkeit der Haarwurzeln auf das in normaler Konzentration vorhandene Hormon.
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