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Massage

Entspannung am Arbeitsplatz: Mobile Massage

Die Idee entstand in den Computer- und Softwareschmieden des Silicon Valley Mitte der 80er-Jahre: Die Programmierer und IT-Experten, die wie besessen fast rund um die Uhr vor ihren Computern saßen, brauchten Hilfe für ihre schmerzhaft verspannten Muskeln. Was lag da näher, als den Masseur in den Betrieb zu holen? Seit diesen Pioniertagen hat sich die mobile Massage am Arbeitsplatz weltweit verbreitet. In vielen Ländern wie etwa Frankreich, Japan und Amerika ist die "Mobile Physiotherapie" bereits voll in den Berufsalltag integriert. Der Masseur kommt auf Bestellung ins Unternehmen und lindert die schmerzhaften Verspannungen – da, wo sie entstehen.

Vor allem Menschen, die an Bildschirmarbeitsplätzen tätig sind, nehmen die Dienste der mobilen Therapeuten in Anspruch, um Verspannungen im Hals-Nacken-Bereich, Augen- und Kopfschmerzen sowie allgemeine Stresssymptome durch gezielte Massage in den Problembereichen zu lindern. Für die Behandlung sind spezielle Stühle entwickelt worden, die der Therapeut mitbringt – der Massierte kann vollständig bekleidet darauf sitzen (daher hat sich für die mobile Massage auch der Begriff Stuhlmassage eingebürgert). Auch auf herkömmliches Massageöl wird bei dieser Behandlungsform verzichtet. Viele der auf mobile Massage spezialisierten Physiotherapeuten setzen asiatische Techniken ein wie das japanische Shiatsu oder die medizinische Thai-Massage.

Neben der Zeitersparnis, für eine leistungserhaltende muskuläre Entspannung nicht das Büro verlassen zu müssen, schätzen viele Nutzer dieses Angebots den motivierenden "Kick", der nach der Behandlung schon allein durch das wohlige Durchkneten entsteht. Meist schließen sich mehrere Mitarbeiter eines Unternehmens zusammen und bestellen einmal pro Woche den Masseur ins Büro. Einige Firmen unterstützen dieses Gesundheitsengagement und "spendieren" die Arbeitszeit, andere übernehmen sogar einen Teil der Kosten – was unter bestimmten Bedingungen steuerlich abzugsfähig ist.

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