AOK
Baden-WürttembergBayernBremen-BremerhavenHssenNiedersachsenMecklenburg-VorpommernBerlinBrandenburgSchleswig-HolsteinWestfalen-LippeThüringenSachsenRheinland-PfalzSaarlandHamburgRheinlandSachsen-Anhalt

Willkommen bei Ihrer AOK für Unternehmen

Schrift anpassen:A-AA+

Pfadnavigation

Hauptinhalt

Entspannungstechniken

Konzentrierte Entspannung: Autogenes Training

Die in Deutschland bekannteste Entspannungsmethode wurde von dem Berliner Psychiater Heinrich Schultz um 1930 erdacht. Es ist ein autosuggestives Verfahren; das heißt: Der Übende konzentriert sich auf kurze Formeln wie zum Beispiel "Die Arme und Beine sind schwer" oder "Die Atmung geht ruhig und gleichmäßig" und wiederholt diese systematisch. Dem autogenen Training liegt die Annahme zugrunde, dass alle Entspannungszustände die Funktionen des nicht dem Willen untergeordneten (parasympathischen) Nervensystems verstärken und willentlich steuern können. Durch passive Konzentration und Ausblenden äußerer Reize während des Trainings entsteht ein tiefer Entspannungszustand ähnlich wie unter Hypnose. Wird eine körperliche Entspannung erreicht, werden auch Ängste und andere negative Gefühle gemildert und abgebaut.

Autogenes Training ist etwas für alle Altersgruppen und wird in der Regel in Gruppen unter der Leitung eines Diplompsychologen oder eines Arztes erlernt. Die Inhalte können von den Teilnehmern schließlich zu Hause weiter geübt werden. Es besteht aus einer Reihe von immer in der gleichen Reihenfolge durchgeführten Einzelübungen (Schwere-, Herz-, Atem-, Wärmeübung etc.). Ausgangspunkt der Übungen ist eine möglichst entspannte Körperhaltung, also sitzend (zum Beispiel in der sogenannten Droschkenkutscherhaltung) oder liegend. Um sich eine Vorstellung von autogenem Training zu machen, probieren Sie die Schwereübung einmal aus.

Schwereübung

Hierbei geht es darum sich vorzustellen, dass sich bestimmte Körperteile "schwer" anfühlen. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Sie haben sehr schwer gearbeitet und sind erschöpft: Ihre Muskeln lassen die Spannung los und werden ganz schwer.

  • Nehmen Sie eine entspannte Position ein. Schließen Sie die Augen.
  • Nun sagen Sie innerlich zu sich: "Mein rechter (bei Linkshänder der linke) Arm ist ganz schwer." Sie wiederholen diese Formel vier- bis sechsmal. Spüren Sie die Schwere durch das Loslassen von Muskelspannung in Ihrem rechten Arm.
  • Konzentrieren Sie sich nun auf den linken Arm und sprechen sie zu sich: "Mein linker Arm ist ganz schwer." Wiederholen Sie auch diese Formel vier- bis sechsmal.
  • Wiederholen Sie die Übung mit Ihrem rechten und linken Bein. Sagen Sie schließlich zu sich: "Mein ganzer Körper ist ganz schwer."

 

Redaktionsschluss: 02.03.2011

Marginalinhalt

Mitglied werden

Mitglied werden

Newsletter

Kostenfrei und schnell informiert mit dem Newsletter pa praxis aktuell DIREKT

Kostenfreie Hotline

AOK-Service-Telefon
0800 2650800 (kostenfrei)

Aus dem Ausland erreichbar
Tel.: +49 331 2772-1111
(zum Tarif des ausländischen Telefonanbieters)

Besuchen Sie uns auch hier

Besuchen Sie uns auf facebook
Besuchen Sie uns auf twitter
Besuchen Sie uns auf google+
Besuchen Sie uns auf you tube

BGF Online

Null Zusatzbeitrag

Kein Zusatzbeitrag