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Fachspezialisten aus dem Sozialversicherungs-, Arbeits- und Steuerrecht geben praktische Tipps zu aktuellen Themen. Foto: Shironosov / Thinkstock
Fachspezialisten aus dem Sozialversicherungs-, Arbeits- und Steuerrecht geben praktische Tipps zu aktuellen Themen.

Beschäftigung von Schulabgängern

Nach Beendigung der Schulzeit bessern Schulabgänger gerne ihre Finanzen mit einem Aushilfsjob auf. Dabei sollten Arbeit­geber genau hinsehen. Denn Schul­abgänger sind in einer kurz­fristigen Beschäftigung nicht automatisch sozial­versicherungs­frei.

Eine kurz­fristige Beschäftigung  liegt vor, wenn sie von vorn­herein auf nicht mehr als drei Monate (90 Kalender­tage) beziehungsweise insgesamt 70 Arbeits­tage im Kalender­jahr vertraglich begrenzt ist. Zudem darf die Beschäftigung nicht berufs­mäßig ausgeübt werden. Dies bedeutet: Sie muss von wirtschaftlich untergeordneter Rolle sein. Bei Schul­ab­gängern wird aber grund­sätzlich unterstellt, dass eine kurzfristige Beschäf­tigung für sie wirt­schaftlich bedeutend ist. Deshalb sind Schul­abgänger in dieser Beschäf­tigungs­form grundsätzlich sozial­versicherungs­pflichtig.

Tipp:

Schulabgänger, die zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Studium oder eine Fach­schulaus­bildung beginnen wollen, sind nicht berufsmäßig beschäftigt. Hier steht die Fort­setzung der schulischen Bildung im Vorder­grund. Deshalb sind sie in einer kurzfristigen Beschäftigung sozial­ver­sich­erungs­­frei. Unabhängig von der Höhe des Arbeits­entgelts fallen keine Sozial­versicherungs­beiträge an (Ausnahme: Unfall­versicherung).

Der Schulabgänger muss glaubhaft machen, dass er studieren will. Hierzu reicht beispiels­weise die Bewerbung bei der Zentral­stelle für die Vergabe von Studien­plätzen, bei einer Fachhoch­schule oder auch eine Im­matrikulations­bescheinigung aus. Kann der Nachweis zunächst nicht erbracht werden, genügt eine schriftliche Erklärung des Schulab­gängers. Der Arbeit­geber sollte diesen Nach­weis zu den Entgelt­unterlagen nehmen.


Stand: 2.6.2017

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