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Expertentipp

Fachspezialisten aus dem Sozialversicherungs-, Arbeits- und Steuerrecht geben praktische Tipps zu aktuellen Themen. Foto: Shironosov / Thinkstock
Fachspezialisten aus dem Sozialversicherungs-, Arbeits- und Steuerrecht geben praktische Tipps zu aktuellen Themen.

Telearbeitsplatz

Arbeiten im Homeoffice ist längst keine Seltenheit mehr. Für viele Beschäftigte ist es eine attraktive Option, um lange Pendel­­zeiten zu vermeiden oder Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Für Arbeitgeber entstehen daraus Vorteile etwa im Employer Branding oder durch einen geringeren Raum­­bedarf. Man spricht von einem Tele­­arbeits­­platz oder auch vom Home­­office, wenn ein Unternehmen den Büro­­arbeits­­platz ganz (isolierte Tele­­arbeit) oder teilweise (alternierende Telearbeit) in das Haus oder die Wohnung eines Mitarbeiters verlagert und diesen über Telekommunikationsmittel anbindet.

Bei der Einrichtung eines Home­­arbeitsplatzes gibt es verschiedene Gestaltungs­­möglichkeiten mit unterschiedlichen steuer- und sozia­­lversicherungs­­rechtlichen Auswirkungen:

Stellt der Arbeitgeber seinem Mitarbeiter das erforderliche technische Equipment für den Telearbeitsplatz zur Verfügung, hat das steuerlich und beitrags­­rechtlich für den Mitarbeiter keine Auswirkungen.

Übereignet der Arbeitgeber dagegen seinem Mitarbeiter Computer-Hardware einschließlich technischem Zubehör und Software als Erstausstattung oder als Ergänzung, Aktualisierung und zum Austausch vorhandener Elemente, ist der Wert dieser Sachbezüge grundsätzlich steuer- und beitragspflichtig. Die Lohnsteuer kann jedoch mit 25 Prozent pauschaliert werden. Diese Pauschalierung löst Beitragsfreiheit in der Sozialversicherung aus.

Ist die technische Ausstattung im Homeoffice hingegen bereits Eigentum des Mitarbeiters und sein Arbeitgeber zahlt ihm für die betriebliche Verwendung eine pauschale Vergütung, zählt diese als Werbungs­­kostenersatz zum steuer- und beitrags­­pflichtigen Entgelt.

Tipp:

Trägt der Arbeitgeber die Kosten für die Beschaffung der Daten­­­­verarbeitungs­­­geräte und bleiben diese sein Eigentum, ist die Nutzung des Tele­arbeits­platzes für den Mitarbeiter steuerfrei und beitragsfrei zur Sozial­­­versicherung. Ob die Geräte auch privat genutzt werden, spielt dabei keine Rolle. Die Steuer- und Beitrags­freiheit gilt auch für die private Nutzung des Internet­anschlusses von Laptops, Notebooks, Tablets sowie von Computern – auch hier unter der Voraussetzung, dass die Geräte Eigentum des Arbeitgebers bleiben.


Stand: 16.10.2017

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