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Neuer Fehlzeiten-Report 2014

Fehlzeiten-Report 2014
© Troels Graugaard / Getty Images

Dass Generationen eng zusammenarbeiten, wird zum Erfolgsfaktor. Wie Betriebe den He­r­aus­for­de­run­gen der demografischen Ent­wick­lung be­geg­nen können, zeigt der neue Fehl­zei­ten-Re­port. Der Titel: „Erfolgreiche Un­ter­neh­men von mor­gen – gesunde Zukunft heute gestalten“.

Während dem Arbeitsmarkt im Jahr 2013 noch ca. 45 Millionen Personen zur Verfügung standen, werden es im Jahr 2030 bereits fünf Millionen Personen weniger sein. Unternehmen sind deshalb auf gesunde Beschäftigte aller Altersgruppen angewiesen – und immer stärker auch auf ältere Beschäftigte. Denn klar ist auch: Der Anteil der Beschäftigten über 50 Jahre wird steigen. Bis zum Jahr 2022/23 soll er auf knapp 37 Prozent klettern, um dann auf vergleichsweise hohem Niveau zu stagnieren. „Die Beschäftigten über 50 Jahre werden zukünftig einen wesentlichen Anteil an den Belegschaften ausmachen“, sagt Helmut Schröder, stellvertretender Geschäftsführer des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) und Mitherausgeber des Fehlzeiten-Reports.

Viele Gemeinsamkeiten

Doch wie schätzen sich jüngere und ältere Beschäftigte gegenseitig ein? Um sich hierüber ein Bild machen zu können, hat das WIdO exemplarisch die Generation Y (die heute 15- bis 30-Jährigen) und die Babyboomer (die heute 50- bis 65-Jährigen) befragt – konkret wurden von Januar bis Februar dieses Jahres 2.011 Erwerbstätige per Telefon interviewt. Die Überraschung vorweg: Im Vergleich zeigen sich vor allem Gemeinsamkeiten. Fast alle Angehörigen beider Generationen schätzen einen sicheren Arbeitsplatz und eine Arbeit, die ihnen Spaß macht, als wichtig ein, ebenso hoch stehen wertvolle Arbeitsinhalte sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auf der Agenda.

Interessant sind die Ergebnisse besonders dort, wo sie auf Unterschiede hinweisen. Dies ist bei der Einschätzung der jeweils anderen Generation der Fall: Hier liegen beide Gruppen falsch. Die Älteren überschätzen bei der Generation Y beispielsweise vor allem die Bedeutung von flexiblen Arbeitszeiten, eines hohen Einkommens und von Aufstiegsmöglichkeiten. Auch die Jüngeren liegen falsch: Sie unterschätzen den Wunsch der Babyboomer nach einer Arbeit, die Spaß macht, nach Aufstiegsmöglichkeiten, nach Autonomie bei der Arbeit, anderen helfen zu können und nach flexiblen Arbeitszeiten.

Vorurteile abbauen

Für Helmut Schröder ist das ein ganz zentraler Punkt: „Die Fehleinschätzung könnte einer Zusammenarbeit der Generationen im Wege stehen. Dagegen helfen können altersgemischte Teams und generationengerechtes Führen* in den Unternehmen, um Vorurteile abzubauen. Dies würde gleichzeitig auch den dringend nötigen Wissenstransfer der Berufserfahrenen zu den nachrückenden Generationen erhöhen.“ Der Fehlzeiten-Report geht auf diese Punkte ein: Er berichtet unter anderem über den Einsatz von Demografieberatern der AOK, die im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung die Unternehmen dabei unterstützen. „Für die Betriebe lohnt sich das Engagement, weil sie damit die Produktivität verbessern und ihre Arbeitskräfte an sich binden und auf diese Weise  dem Fachkräftemangel vorbeugen“, sagt Schröder.

Mehr Infos im Internet: wido.de/fzr_2014.html


* generationsgerechtes Führen meint, Einsatz und Entwicklung von Personal an altersgerechten und lebensphasenbezogenen Bedürfnissen und Potenzialen anzupassen


Wissen um Gesundheit fördern

gesundes Sitzen am Arbeitsplatz
© Andrey Popov / Fotolia

Die Mehrheit der gesetzlich Krankenversicherten in Deutschland zeigt deutliche Mängel im Umgang mit Krankheiten und bei der gesunden Lebensführung. Das ist das Ergebnis der ersten bundes­weiten repräsentativen Befragung zur Gesundheits­kompetenz von 2.010 Personen, die der AOK-Bundesverband mit dem Wissenschaftlichen Institut der AOK (WIdO) 2014 durchgeführt hat und das jetzt veröffentlicht wurde.

Demnach haben nur etwa sieben Prozent der GKV-Versicherten eine ausgezeichnete und 33,5 Prozent eine ausreichende Gesundheits­kompetenz. Bei 45 Prozent sind die Kenntnisse problematisch, bei 14,5 Prozent unzureichend. Die größten Schwierigkeiten haben die Befragten bei den Themen Prävention (59,6 Prozent) und Krankheits­bewältigung (45,7 Prozent). Es fällt ihnen schwer, Informationen zu finden, zu verstehen, zu beurteilen und umzusetzen, die ihre Gesundheit fördern. Ihnen fehlt in diesem Punkt also die Gesundheits­kompetenz.

Folgen einer unzureichenden Gesundheitskompetenz – die offizielle WHO-Bezeichnung lautet Health Literacy – können laut internationalen Studien unter anderem sein:

  • Geringe Inanspruchnahme von Präventionsangeboten und Früherkennung
  • Schlechteres Verständnis von medizinischen Zuständen
  • Häufiger späte Diagnosen
  • Erhöhtes Risiko einer Krankenhausaufnahme

Es zeigt sich zudem, dass eine geringe Gesundheits­kompetenz hohe zusätzliche Gesundheitskosten verursachen kann. Um dem entgegenzuwirken, bedarf es eines Zusammen­spiels aus sechs Zielbereichen, darunter neben dem Gesundheits- und Bildungssystem auch dem Arbeitsplatz und des Betriebs. Dort können, so die WIdO-Studie, die Gesundheit der Arbeitnehmer über Wissensvermittlung, betriebliche Gesundheitsförderung und Arbeits­schutz­maß­nahmen gesteigert werden. Das führt dann zu einer Verbesserung der Gesundheitskompetenz und in der Folge zu einer Senkung der Gesundheits­kosten.


Damit Sie stets über Maßnahmen zur Gesundheits­förderung informiert sind und lernen, wie sie aktiv etwas für das Wohlbefinden und damit die Gesundheits­kompetenz Ihrer Mitarbeiter tun können, hat die AOK vielfältige Angebote.

Alle relevanten Informationen über Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheits­förderung finden Sie unter www.aok-bgf.de

Wie Sie sich und Ihre Mitarbeiter im Job gesund erhalten, zeigen Ihnen zum Beispiel die bunten Tipps zur Ernährung hier.

Wenn Sie und Ihre Mitarbeiter auch unterwegs stets auf eine gesunde Lebens­weise achten wollen, schauen Sie doch mal in die AOK-App-Übersicht. Dort finden Sie viele mobile Helfer.

Weitere Details zum Thema Gesundheits­kompetenz und alle wichtigen Ergebnisse finden Sie in der WIdO-Studie  und auf der Seite des AOK-Bundesverbandes www.aok-bv.de/gesundheit/gesundheitskompetenz/index.html.


Großer Wurf

Handball-Kooperation

Die AOK ist ab sofort exklusiver Gesundheitspartner des Deutschen Handballbundes (DHB). In den nächsten Jahren wollen sich die Partner gemeinsam für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen stark machen.

Jürgen Graalmann, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes, sieht sehr gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit:  „Der Deutsche Handballbund und die AOK sind regional fest verwurzelt. Beide engagieren sich seit Jahren in unzähligen Kindergärten, Schulen und Vereinen.

Offizieller Gesundheitspartner Deutscher Handballbund

Durch die Zusammenarbeit mit dem DHB baut die AOK ihr Engagement im Bereich der Prävention und Gesundheits­förderung weiter aus. Wie aus dem aktuellen AOK-Präventions­bericht hervorgeht, spielt die Gesund­heits­kasse eine zentrale Rolle bei Präventions­projekten in Kitas, Schulen und Stadtteilen (Settings): Die AOK investiert fast sechsmal soviel in Setting-Projekte wie die übrigen Kassenarten.


Im Bereich der Kinder­gesundheit ist die AOK besonders aktiv: Von den rund 16.000 Präventions­maßnahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in Kindergärten und Kindertagesstätten ging fast die Hälfte auf AOK-Projekte zurück. Ähnliches gilt für die Betriebliche Gesundheits­förderung (BGF). Etwa 40 Prozent aller Betriebe, die im Jahr 2012 an einem BGF-Projekt der Krankenkasse teilgenommen haben, arbeiteten mit der AOK zusammen.

Der AOK-Präventionsbericht wurde vom unabhängigen wissenschaftlichen IGES-Institut aus Berlin erstellt.

Haben Sie Lust auf Handball bekommen?
Auf der Website des DHB finden Sie Ihren Landesverband und so den HandballVerein in Ihrer Nähe – einfach mal hingehen und mitmachen! dhb.de -> Landesverband

Über die AOK-Sportpartnerbörse finden Sie direkt sportbegeisterte Menschen in Ihrer Nähe: aok.de -> Sportpartnerbörse


Nachhaltigkeit lohnt

Auszeichnung

Für Kunden gewinnt Nachhaltigkeit als Ausdruck einer verantwortungs­bewussten Unternehmens­führung zunehmend an Bedeutung wenn es darum geht, sich bewusst für oder gegen eine Marke zu entscheiden. Das gilt umso mehr bei ähnlichen oder vergleichbaren Produkten. Dass Nachhaltig­keit auch bei der AOK eine wichtige Rolle spielt und von Kundenseite wahrgenommen wird, belegt die Auszeichnung mit dem Gold-Siegel bei der Studie „Mit gutem Gewissen“, der größten repräsentativen  Verbraucheruntersuchung zu diesem Thema. Mehr als 1.000 Marken aus 49  Branchen wurden vom Wirtschaftsmagazin Focus Money in Kooperation mit der PR-Agentur Faktenkontor getestet, jeweils 500 Bewertungen der sozialen, ökologischen und ökonomischen Unternehmens­verantwortung erhoben. 


Weniger isst mehr
Abnehmen mit Genuss im Job

Übergewicht ist in Deutschland weit verbreitet – und das „auf hohem Niveau“, wie das Robert-Koch-Institut in einer Studie urteilt. Wirksame Gegenmaßnahme: das AOK-Programm „Abnehmen mit Genuss im Job“.

Wie wichtig die Ernährung für unsere Leistungsfähigkeit ist, wird häufig unterschätzt. Gerade im Job macht es einen Unterschied, was wir zum zweiten Frühstück, in der Mittagspause oder zwischendurch am Schreibtisch essen. Die Mahlzeiten wirken sich am Arbeitsplatz direkt aus. Wer sich ausgewogen ernährt, kann Leistungstiefs im Tagesverlauf eher vermeiden, fühlt sich allgemein besser und ist motivierter. Die Realität sieht oft anders aus: In der Mittagspause gibt es Deftiges, dazu das eine oder andere Stück Kuchen am Nachmittag. So sammelt sich einiges „auf der Hüfte“ an. Langfristig begünstigt das ernste Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Probleme oder Diabetes.

„Abnehmen mit Genuss im Job“. Die AOK startet jetzt ein neues Angebot, das sich direkt an Betriebe und ihre Beschäftigten richtet: „Abnehmen mit Genuss im Job“. Grundlage ist das AOK-Programm „Abnehmen mit Genuss“. Das Prinzip: Die Teilnehmer essen sich satt und nehmen trotzdem ab, weil sie Fett und Kalorien einsparen. Diese Methode funktioniert – ob Kantinen-Essen, Schreibtisch- Snack oder Kaffeepause. Der Ablauf des Programms ist sehr einfach, der Aufwand für das Unternehmen minimal.

Das ganze Unternehmen profitiert. Das Programm bringt eine Reihe positiver Effekte mit sich: Es fördert die Gesundheit, Motivation und körperliche Fitness der Mitarbeiter. Ein besonderer Ansporn ist die Teilnahme im Team. Denn: Gemeinsam mit Kollegen gelingt das Abnehmen noch leichter. Und letztlich profitieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen. Um das Engagement der Unternehmen zu unterstützen, stellt die AOK ein komplettes Medien-Paket zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem Poster, Faltblätter für die Mitarbeiter und Informationen für Kantinen.

Interessierte melden sich auf der Webseite www.aok.de/abnehmen-im-job an. Sie bekommen per Smartphone-App 30 Tage lang Abnehmtipps, können ihr Wissen rund um das Thema Abnehmen und gesunde Ernährung testen und sich mit einem E-Magazin informieren.


Präventionsbericht 2013

Praeventionsbericht 2013

AOK ist stärkster Partner bei Präventionsmaßnahmen
Die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) wird immer wichtiger. Das liegt nicht nur am demografischen Wandel, der unsere Gesellschaft immer älter werden lässt. Sondern auch an den veränderten Anforderungen des beruflichen Alltags. Schneller, höher, weiter lautet die Devise in vielen Branchen, und der Wettbewerb lässt ein Zurückschalten oft nicht zu. Erhöhter Krankenstand und verstärkte psychische Belastung können die Folge sein. Damit es nicht soweit kommt, sollte rechtzeitig gegengesteuert werden.

Wie erfolgreich Vorsorgemaßnahmen und Gesundheitsförderungen sein können, zeigt der neue Präventionsbericht 2013, den der GKV-Spitzenverband Ende November 2013 vorgelegt hat.
Demzufolge haben die Krankenkassen im Jahr 2012 insgesamt 238 Millionen Euro für Präventionsmaßnahmen ausgegeben. Daran hat allein die AOK einen Anteil von 106 Millionen Euro, was knapp 45 Prozent entspricht. Pro Versichertem gab die Gesundheitskasse durchschnittlich 4,35 Euro für die Vorsorge aus. Der gesetzliche Richtwert liegt bei 2,94 Euro.

Fokus: Betriebliche Gesundheitsförderung
BGF bleibt dabei einer der Präventionsschwerpunkte der AOK: Fast 3 200 Betriebe profitierten 2012 von der gezielten Betreuung. Mit rund 22 Millionen Euro erreichte die Gesundheitskasse mit ihren individuellen Maßnahmen fast 600 000 Beschäftigte. Und der Bedarf steigt: Laut einer Umfrage halten hierzulande 79 Prozent der Arbeitnehmer Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz für wichtig. Jeder Vierte hat sogar schon einmal an einer Maßnahme teilgenommen. Dazu zählen etwa Bewegungskurse, Workshops und Mitarbeiterbefragungen.

Doch nicht nur in Betrieben, sondern auch in Schulen und Kindergärten war die AOK 2012 aktiv. Die gezielte Förderung von gesundheitsbewusstem Verhalten bei Kindern und Jugendlichen unterstützte die Gesundheitskasse mit mehr als 23 Millionen Euro.

Detailliertere Informationen lesen Sie im Präventionsbericht. Das PDF-Dokument zum Download finden Sie hier.


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pa praxis aktuell

Titelseite praxis aktuell Ausgabe 2/2014

Das Firmenkunden-Magazin der AOK.

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