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Zu berücksichtigende Arbeitnehmer

Umlagepflichtrechner (U1)

Bei der Feststellung, ob der Betrieb an der Entgeltfortzahlungsversicherung (U1) teilnimmt, d.h. bei der Feststellung, ob der Betrieb regelmäßig nicht mehr als 30 Arbeitnehmer beschäftigt, werden grundsätzlich alle Arbeitnehmer berücksichtigt, die einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall auf der Grundlage des Entgeltfortzahlungsgesetzes (EFZG) haben. Die Berücksichtigung erfolgt ungeachtet der versicherungsrechtlichen Stellung und der Krankenkassenzugehörigkeit der einzelnen Arbeitnehmer.

Berücksichtigt werden – abgestellt auf die Beschäftigtenzahl am Ersten des maßgeblichen Monats – u.a. auch

  • höherverdienende Arbeitnehmer,
  • geringfügig entlohnte Beschäftigte (Minijobber), 
  • kurzfristig beschäftigte Arbeitnehmer, deren Arbeitsverhältnis im Voraus auf mehr als vier Wochen befristet ist, 
  • Werkstudenten,
  • beschäftigte Altersrentner, 
  • unständig Beschäftigte.  

Bei der Anrechnung von teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmern kommt es auf die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit an: 

  • bis zu 10 Stunden – Anrechnung mit dem Faktor 0,25
  • bis zu 20 Stunden – Anrechnung mit dem Faktor 0,50
  • bis zu 30 Stunden – Anrechnung mit dem Faktor 0,75
  • mehr als 30 Stunden – Anrechnung mit dem Faktor 1,00

Hierbei ist stets von der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit auszugehen. Schwankt die Arbeitszeit von Woche zu Woche, dann ist die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit für die einzelnen Kalendermonate im Wege einer Durchschnittsberechnung zu ermitteln.

Nicht zu berücksichtigende Arbeitnehmer

Folgende Personen werden u. a. nicht auf die Gesamtzahl der Beschäftigten eines Arbeitgebers angerechnet:

  • Auszubildende,
  • Personen, die ein in einer Ausbildungs-, Studien- oder Prüfungsordnung vorgeschriebenes Praktikum ausüben,
  • Volontäre,
  • Teilnehmer an einem Freiwilligendienst nach dem Jugend-freiwilligendienstegesetz  oder an einem Bundesfreiwilligendienst nach dem Bundesfreiwilligendienstgesetz,
  • schwerbehinderte Menschen im Sinn des SGB IX und ihnen gleichgestellte Personen, Heimarbeiter,
  • Vorstandsvorsitzende, Vorstandsmitglieder sowie GmbH-Geschäftsführer (auch Gesellschafter-Geschäftsführer), 
  • bei Insolvenz des Unternehmens von der Arbeit freigestellte Arbeitnehmer,
  • Bezieher von Vorruhestandsgeld,
  • Personen in Eltern- oder Pflegezeit bei vollständiger Freistellung.

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