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Studentische Krankenversicherung

© Karramba Production / Fotolia
zwei Studentinnen

Studentische Krankenversicherung (KVdS)


Studierende können in der Regel bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres (ein Tag vor ihrem 25. Geburtstag um 24:00 Uhr) bei einem Elternteil familien­versichert werden, sofern es Mitglied in der Gesetzlichen Kranken­versicherung (GKV) ist. Wird die Schul- oder Berufsausbildung des Kindes durch Erfüllung einer gesetzlichen Dienstpflicht, durch freiwilligen Wehrdienst, einen Freiwilligen­dienst nach dem Bundes­freiwilligen­dienst­gesetz oder einen vergleich­baren anerkannten Freiwilligen­dienst oder durch eine Tätigkeit als Entwicklungs­helfer unterbrochen oder verzögert, besteht die Familien­versicherung auch für einen der Dauer des Dienstes entsprechenden Zeitraum über das 25. Lebensjahr hinaus fort – längstens aber für zwölf Monate.

Folgende Dienste führen dagegen zu keiner Verlängerung der Familienversicherung: Polizeivollzugsdienst sowie Dienste im Zivil- und Katastrophenschutz (z. B. THW, Feuerwehr).

Nach dem Ende der Familienversicherung besteht die Möglichkeit, sich kostengünstig in der studentischen Krankenversicherung (KVdS) zu versichern. Das ist eine spezielle Krankenversicherung für Studenten, die an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind. Der bundeseinheitlich festgesetzte Beitragssatz von 14,6 Prozent gilt auch für Studenten. Allerdings werden davon nur 7/10 berücksichtigt (10,22 Prozent). Soweit eine Krankenkasse einen einkommensabhängigen Zusatzbeitrag erhebt, ist dieser zusätzlich vom Studenten zu zahlen. Hinzu kommt der Pflegeversicherungsbeitrag. Der Beitragssatz beträgt 3,05 Prozent. Kinderlose ab dem 23. Lebensjahr zahlen einen Beitragszuschlag von 0,25 Prozent. Die KVdS können Studierende bis zur Vollendung des 30. Lebensjahres (am Tag vor dem 30. Geburtstag um 24:00 Uhr) beziehungsweise bis zum Ende des 14. Fachsemesters nutzen. Die Art der Ausbildung, familiäre und persönliche Gründe, insbesondere der Erwerb der Zugangsvoraussetzungen in einer Ausbildungsstätte des Zweiten Bildungswegs, können die Überschreitung der Altersgrenze oder eine längere Fachstudienzeit rechtfertigen. 

Nehmen Studierende während des Studiums eine Beschäftigung auf, gelten dem Grunde nach die Regeln für versicherungspflichtig Beschäftigte. Allerdings besteht Versicherungs­freiheit, wenn der Student eine geringfügige Beschäftigung (Minijob) ausübt. In der Rentenversicherung gilt dies bei einer geringfügig entlohnten Beschäftigung nur, wenn sich der Student von der Rentenversicherungs­pflicht befreien lässt.

Zu beachten ist, dass eine beitragsfreie Familienversicherung nur durchgeführt werden kann, wenn das Einkommen aus der Beschäftigung (zusammen mit ggf. weiteren Einkommen, wie beispielsweise Gewinne aus selbstständiger Tätigkeit) regelmäßig im Monat 445 Euro (2019) nicht überschreitet. Bei einer geringfügig entlohnten Beschäftigung beträgt die Einkommensgrenze 450 Euro.

Mit diesen Linktipps verschaffen Sie sich den Überblick!

Stand: 20.12.2018