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Das lohnt sich: Ein­glie­de­rungs­ma­na­ge­ment

Die Arbeitsfähigkeit eines kranken Mitarbeiters schnell wiederherzustellen und dauerhaft zu sichern: Darum geht es beim Eingliederungsmanagement.

BEM: Von der Pflicht zur Kür

Die Vorschrift für Arbeitgeber, sich um Betriebliches Eingliederungs­management zu kümmern, wurde anfangs kritisch gesehen. Das hat sich geändert.

Seit 2004 sind alle Unternehmen unabhängig von Größe und Branchenzugehörigkeit verpflichtet, für ein Betriebliches (Wieder‑)​Ein­­glie­de­­rungs­­manage­ment (BEM) zu sorgen, sobald ein Beschäftigter innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig ist. Was von den Unternehmen anfangs als zusätzlich auferlegte Pflicht kritisch gesehen wurde, hat sich in der Praxis längst als sinnvolle Investition in die Zukunft erwiesen. Denn davon profitieren nicht nur die betroffenen Arbeitnehmer, deren Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit durch das Eingliederungsmanagement möglichst schnell wiederhergestellt und dauerhaft gesichert wird. Auch Arbeitgebern bietet es viele Vorteile.

BEM spart Kosten

Unternehmen entstehen erhebliche finanzielle Belastungen, wenn Mitarbeiter wiederholt oder länger krankheitsbedingt ausfallen – etwa aus der Lohnfortzahlung, aus Überstundenvergütungen, durch Ersatzpersonal sowie durch Produktionsausfälle. In einem Forschungsbericht für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) beziffert der Marktforscher Prognos die Zusatzkosten mit durchschnittlich zwischen 400 und 500 Euro pro Arbeitsunfähigkeitstag. Ein wirksames BEM kann diese Belastungen erheblich mindern, da es dazu beiträgt, erkrankte Mitarbeiter wieder schneller und umfassender in den Arbeitsprozess zu integrieren.

BEM steigert Arbeitgeberattraktivität

Unternehmen, die sich für die Gesundheit ihrer Beschäftigten stark machen, sichern sich nicht nur das Know-how ihrer erfahrenen Kräfte. Vielmehr erzielen sie auch einen Imagegewinn, indem sie sich als fürsorgliche Arbeitgeber präsentieren. Das spricht sich herum, wird von Beschäftigten positiv wahrgenommen und mit einem Mehr an Arbeitszufriedenheit und Motivation honoriert. Das belegt das „iga-Barometer“, eine Repräsentativbefragung der Initiative Gesundheit & Arbeit: Mehr als 60 Prozent der Arbeitnehmer stimmten in der bislang letzten Erhebung (2010) der Aussage zu, dass sich ihr Unternehmen um ihre Gesundheit kümmert. Das sind gute Argumente für Arbeitgeber im Wettbewerb um begehrte Fach- und Führungskräfte.

BEM macht Demografie-fest

Unsere alternde Gesellschaft hat zur Folge, dass sich die Betriebe zum einen auf einen schrumpfenden Arbeitsmarkt einstellen müssen. Laut Statistischem Bundesamt wird die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter bis 2030 um mehr als 7 Mio. sinken. Und schon in acht Jahren werden rund 40 Prozent der Menschen im erwerbsfähigen Alter älter als 50 sein. Die Unternehmen müssen also zunehmend auf ältere Mitarbeiter zurückgreifen – und tun es auch bereits. Aktuellen Zahlen des BMAS zufolge hat sich die Erwerbstätigenquote der 55‑ bis 64‑Jährigen seit 2000 von 37,5 auf knapp 60 Prozent erhöht. Umso wichtiger ist es für Arbeitgeber, in die Beschäftigungsfähigkeit gerade auch ihrer älteren Mitarbeiter zu investieren, zumal das Renteneintrittsalter stufenweise auf 67 Jahre steigt.

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