AOK Logo
AOK
Wählen Sie Ihre AOK
Baden-Württemberg Bayern Bremen-Bremerhaven Hssen Niedersachsen Mecklenburg-Vorpommern Berlin Brandenburg Schleswig-Holstein Westfalen-Lippe Thüringen Sachsen Rheinland-Pfalz Saarland HamburgRheinland Sachsen-Anhalt
Willkommen bei Ihrer AOK für Unternehmen
Schrift anpassen: A-AA+

Pfadnavigation

Hauptinhalt

Haus der Arbeitsfähigkeit

Die Teilnahme am Arbeitsleben erfordert einige Voraussetzungen, um die Anforderungen im Job zu erfüllen – in erster Linie ist das die Gesundheit. Doch auch die Ausbildung, die kognitive Fähigkeit sowie das Wissen – fachlich und methodisch – sind äußerst wichtig, um die jeweilige Arbeit gut ausführen zu können. Was jemand kann, muss er aber auch wollen. Und das hängt wiederum von der persönlichen Einstellung zur Arbeit und der Motivation ab.

Auf diese persönlichen Wertevorstellungen haben Erziehung und Sozialisation im familiären, privaten und nicht zuletzt beruflichen Umfeld einen prägenden Einfluss. Wer kann und will, muss aber auch dürfen. Deshalb müssen die Rahmenbedingungen am Arbeitsplatz so gestaltet sein, dass jeder Beschäftigte einerseits seine Fähigkeiten einbringen, andererseits den Wunsch äußern kann, einen persönlichen Beitrag zum Unternehmenserfolg zu leisten. Diese Voraussetzungen muss das Management eines Unternehmens schaffen.

Das Prinzip geht auf den finnischen Professor Juhani Ilmarinen zurück, der es in seinem Modell „Haus der Arbeitsfähigkeit“ zusammenfasst. Es eignet sich hervorragend als roter Faden für ein betriebliches Gesundheitsmanagement, das in die Personal- und Organisationsentwicklung jedes Unternehmens integriert ist. Dazu hat Prof. Ilmarinen mit seinem sogenannten Workability-Index (WAI) eine Checkliste entwickelt, die Auskunft über die individuelle Beschäftigungsfähigkeit (Employability) geben kann. Das WAI-Ergebnis kann vor allem vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung und eines späteren Renteneintrittsalters einen individuellen Hinweis geben, ob und wie die Leistungsfähigkeit bis zur Rente bestehen bleibt.

Die anonyme Auswertung unzähliger Checklisten-Ergebnisse hat gezeigt, dass die Arbeitsfähigkeit bis zum Rentenalter erhalten bleibt, wenn alle Etagen des Hauses der Arbeitsfähigkeit gut ausgefüllt sind. Fällt die Index-Zahl schlecht aus, empfiehlt sich gegebenenfalls ein Gespräch mit dem Betriebsarzt und/​oder der Personalentwicklung im Unternehmen.

Das Haus der Arbeitsfähigkeit eignet sich nicht etwa nur für einzelne Personen, sondern ebenso als Modell für das gesamte Unternehmen. Die persönlichen Gesundheitsdaten bleiben dabei streng geschützt und sind nur für den Einzelnen einsehbar. Da die Basis der persönlichen Fähigkeit im Job die Gesundheit und damit die Leistungsfähigkeit ist, sollte das betriebliche Gesundheitsmanagement als fester Bestandteil in das Haus der Arbeitsfähigkeit integriert werden.

Zur WAI-Checkliste:
www.arbeitsfaehigkeit.uni-wuppertal.de/picture/upload/file/WAI-Kurzversion.pdf
 
www.arbeitsfaehigkeit.uni-wuppertal.de/picture/upload/file/WAI-Langversion.pdf

Autor: H. Kowalski

Weiterer Inhalt

Marginalinhalt

Kontakt BGF

Video-Interview

Die Chance etwas zu verändern , Interview mit Hr. Knupfer

Betriebliche Gesundheitsförderung
Die Chance etwas zu verändern

Mitglied werden