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Patricia Lück, Diplom-Psychologin beim AOK-Bundesverband über altersgemischte Teams

Zehn Maßnahmen zur Nachwuchsgewinnung

Gesunder Ausgleich für Jung und Alt

Praxisbeispiel

Gesunder Ausgleich für Jung und Alt

Beim Friseurunternehmen DOMINO lernen Azubis nicht nur, wie man sich während der Arbeit um seine Gesundheit kümmert. Sie tragen ihr neu erworbenes Wissen auch als Multiplikatoren von Salon zu Salon – und motivieren so auch ältere Kollegen.

Langes Stehen, eine ungewohnte Körperhaltung oder die einseitige Belastung der Hände – die Arbeit im Friseurhandwerk ist für den Körper oft sehr strapazierend. „Damit die jungen Leute ihren Beruf möglichst bis zur Rente und ohne gesundheitliche Schäden ausüben können, brauchen sie gerade in der Ausbildung unsere Unterstützung“, sagt DOMINO-Geschäftsführer Rolph Limbacher. Der Friseurmeister betreibt 13 Salons und arbeitet in Fragen der Betrieblichen Gesundheitsförderung seit 2010 mit der AOK zusammen. 

Unmittelbar nach Ausbildungsbeginn starten die Azubis mit dem sogenannten Ergo-Führerschein. Hier setzt sich der Friseurnachwuchs mit den berufsspezifischen Belastungen auseinander, etwa der ungünstigen Haltearbeit beim Föhnen oder der Überlastung der Handsehnen durch die Arbeit mit Kamm und Schere. Mit Ausgleichsübungen und Kurzentspannungstipps lernen die jungen Leute, sich richtig zu dehnen und alle Muskelgruppen zu kräftigen, um so die einseitigen Belastungen auszugleichen. Um den Erfolg des Ergo-Führerscheins nachhaltig zu sichern, erarbeiten die Azubis in einem weiteren Workshop sogenannte Aktivitätskärtchen, die sie in ihrem Salon aufhängen. Damit legen sie selbst fest, bei welchen Arbeitsschritten im Salon sich die erlernten Übungen leicht einstreuen lassen. So können sie beispielsweise am Haarwaschbecken im Einbeinstand abwechselnd die Füße kreisen lassen – das regt die Venenpumpe an und wirkt Blutstauungen in den Beinen entgegen. Durch die permanente Erinnerung an das Gelernte integrieren die Azubis die Übungen schließlich ganz selbstverständlich in ihren Arbeitsalltag.

Dank der ständigen Sichtbarkeit der Kärtchen während der Arbeit, werden auch ältere Mitarbeiter motiviert, etwas für ihre Gesundheit zu tun. Im Rahmen von Bewegungsschulungen lassen sich die Kärtchen später auch in andere Salons übertragen – angepasst an die Gegebenheiten am jeweiligen Standort.

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