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Entgeltfortzahlung und Ausgleichsverfahren

Teilnahme am Ausgleichsverfahren

Zu berücksichtigende Arbeitnehmer

Bei der Feststellung der Beschäftigtenzahl werden grundsätzlich alle Arbeitnehmer mitgerechnet ungeachtet ihrer versicherungs­recht­lichen Stellung und ihrer Kranken­kassen­zugehörigkeit.

Dabei wird auf die Beschäftigtenzahl am Ersten des maß­geblichen Monats abgestellt.

Bestimmte Personenkreise wie z. B. Auszubildende werden bei der Beschäftigten­zahl nicht mitgezählt. Bei Teilzeitbeschäftigten kommt es bei der Anrechnung auf die regel­mäßige wöchentliche Arbeitszeit an.

Feststellung der Teilnahme

Die Teilnahme an der Entgeltfortzahlungsversicherung muss der Arbeitgeber bei der Eröffnung seines Betriebs beurteilen – ansonsten zu Beginn eines Kalenderjahres. Die Feststellung über die Teilnahme gilt für das gesamte Kalenderjahr. Eine förmliche Bestätigung durch die beteiligten Krankenkassen erfolgt grundsätzlich nicht.

Besteht ein Betrieb nicht im vollen Kalenderjahr, gelten besondere Regelungen.

Beginn und Ende der Teilnahme

Abgesehen von den Jahren der Betriebseröffnung bzw. -schließung gilt die Beteiligung an der Entgeltfort­zahlungs­­versicherung für volle Kalender­jahre. Über die Teilnahme wird auf der Grundlage der Arbeitnehmer­­zahl des Vorjahres entschieden. Endet die Teilnahme mit dem Jahres­ende, sind auch nur die Arbeit­geber­­aufwendungen für die Zeit bis zum 31. Dezember erstattungsfähig.

Weitere Informationen zu den Themen:

Stand: 1.1.2019

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