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Erste Hilfe

Erste Hilfe

Nicht nur im Haushalt und im Straßenverkehr ist jeder einer Unfallgefahr ausgeliefert, auch am Arbeitsplatz kann es zum Erste-Hilfe-Einsatz kommen. Daher gibt es die Unfallverhütungsvorschriften der Unfallversicherungsträger (UVT), die sowohl den Arbeitgeber verpflichten, Voraussetzungen für die Erste Hilfe zu schaffen, als auch den Beschäftigten in die Pflicht nehmen, die Erste Hilfe im Betrieb zu unterstützen.

Unfallverhütungsvorschriften

Unfallverhütungsvorschriften (UVVen) sind Arbeitsschutzvorschriften, die von den Unfallversicherungsträgern als autonomes Satzungsrecht erlassen werden. Die UVVen werden durch Regeln und Informationen ergänzt, die erläutern auf welchem Weg die  Schutzziele erreicht werden können.

Das Vorschriften- und Regelwerk wird durch die Unfallversicherungsträger ständig aktualisiert, sodass die UVVen, BG-Regeln und BG-Informationen immer den neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Ersten Hilfe folgen.

Unfallversicherungsträger

Hinter den Unfallversicherungsträgern stehen die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) und der Bundesverband der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften e.V. (BLB). Sie können sich ausführlich über die Träger im Siebten Sozialgesetzbuch (SGB VII) informieren, vor allem in §§ 114 ff. SGB VII.

Aktuelle Unfallverhütungsvorschriften

Die aktuellen Muster-Unfallverhütungsvorschriften, Regeln und Informationen werden von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung und dem Bundesverband der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften zur Recherche auch im Internet veröffentlicht.

  • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)
    Mittelstraße 51
    10117 Berlin-Mitte
    Telefon: 030 288763-800
    Telefax: 030 288763-771
    http://www.dguv.de
     
    Geschäftsstellen:
    • DGUV Sankt Augustin
      Alte Heerstraße 111
      53757 Sankt Augustin
      Telefon: 02241 231-01
      Telefax: 02241 231-1333
    • DGUV München
      Fockensteinstraße 1
      81539 München
      Telefon: 089 62272-0
      Telefax: 089 62272-111
  • Bundesverband der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften e.V.
    Weißensteinstraße 70 – 72
    34131 Kassel
    Telefon: 0561 9359-0
    Telefax: 0561 9359-244

Gesundheitsschutz-Checkliste

  • Sind ausreichend Mittel zur Ersten Hilfe, wie Meldeeinrichtungen, Erste-Hilfe-Räume, Erste-Hilfe-Material, Rettungstransportmittel und -geräte vorhanden?
    Zu beachten ist, dass beim Umgang mit giftigen Stoffen gegebenenfalls Gegenmittel bereitgehalten werden sollten, die allerdings nur in Absprache mit dem Arzt verwendet werden dürfen.
  • Sind Aushänge zur Ersten Hilfe entsprechend den jeweiligen Gefährdungen an geeigneten Stellen ausgehangen?
    Diese Aushänge müssen Angaben über Notruf, Einrichtungen sowie Personal der Ersten Hilfe, Durchgangsarzt und Krankenhaus enthalten.
  • Sind die Erste-Hilfe-Einrichtungen und die -Aufbewahrungsorte den Beschäftigten bekannt und durch weiße Symbole auf grünem Untergrund deutlich gekennzeichnet?
  • Steht die erforderliche Anzahl an Ersthelfern und Betriebssanitätern zur Verfügung?
  • Werden die Ersthelfer durch dazu ermächtigte Stellen aus- und in angemessenen Zeiträumen fortgebildet?
  • Sind alle Beschäftigten über das Verhalten bei Unfällen informiert?

Betriebliche Ersthelfer

Über eine Million meldepflichtige Arbeitsunfälle gibt es jährlich in Deutschland. In vielen Fällen konnten Ersthelfer durch ihr rasches Eingreifen das Schlimmste verhindern. Doch erste Hilfe will gelernt sein. Ausbildungskurse zum betrieblichen Ersthelfer durch ermächtigte Stellen gibt es zum Beispiel beim Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland (ASB), beim Deutschen Roten Kreuz (DRK), bei der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) oder beim Malteser-Hilfsdienst (MHD).

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.bg-qseh.de.

Kleine Tipps für Ersthelfer:

  • Ruhe bewahren
  • Lebensrettende Maßnahmen durchführen
  • Den Verletzten vor zusätzlichen Schädigungen und Gefahren schützen
  • Notruf absetzen
  • Die Schmerzen durch sachgerechte Lagerung oder andere Hilfeleistungen lindern
  • Den Verletzten betreuen, trösten und Zuversicht ausstrahlen

Marginalinhalt

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