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Neues BEM-Netzwerk Oberfranken

Bild: PantherMedia
BEM-Netzwerk - Puzzelteile, Gemeinschaft

Seit Mai 2004 sind Arbeitgeber zur Umsetzung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements verpflichtet. Die AOK Bayern unterstützt dabei und richtet ein erstes Netzwerk in Oberfranken ein.

Fällt ein Mitarbeiter unabhängig vom Kalenderjahr innerhalb von zwölf Monaten insgesamt länger als sechs Wochen arbeitsunfähig aus, ist der Arbeitgeber nach § 167 Abs. 2 SGB IX dazu verpflichtet, ihm ein Betriebliches Eingliederungsmanagement anzubieten. Der Arbeitnehmer kann frei entscheiden, ob er dieses Angebot nutzen möchte. Stimmt er zu, suchen beide Seiten gemeinsam nach Lösungen, die es dem Mitarbeiter ermöglichen, seine Arbeitsunfähigkeit zu überwinden, einer erneuten Erkrankung vorzubeugen und seine Arbeitsfähigkeit langfristig zu erhalten. Wie das BEM auf die Gegebenheiten eines Betriebs angewandt werden soll, entscheidet der Arbeitgeber. Im Regelfall ist es sinnvoll, die Aufgaben und den Ablauf des Betrieblichen Eingliederungsmanagements mit der Mitarbeitervertretung abzustimmen und in einer Dienst- bzw. Betriebsvereinbarung zu fixieren. Die Koordinierung aller Maßnahmen übernimmt der Arbeitgeber oder ein von ihm dafür vorgesehener Mitarbeiter – der BEM-Beauftragte.

So unterstützt die AOK

Wer mit Erfolg ein Betriebliches Eingliederungsmanagement praktizieren will, muss somit vieles bedenken: Wie sieht eine Betriebsvereinbarung zum BEM aus? Welche Rolle spielen die Vorgesetzten? Wie wird die Belegschaft am besten über BEM-Angebote informiert? Und wer führt im Einzelfall die Gespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern? Viele BEM-Beauftragte wünschen sich dazu einen Erfahrungsaustausch. Dies bestätigt auch eine Untersuchung der AOK Bayern, an der 30 Unternehmen aus dem Regierungsbezirk Oberfranken teilgenommen haben. Für diese Betriebe hat die Gesundheitskasse im Rahmen eines Pilotprojekts das BEM-Netzwerk Oberfranken gegründet.

Die Auftaktveranstaltung dazu fand am 24. Januar 2018 in der AOK Direktion Coburg statt. Den Besuchern wurden Fachbeiträge sowie ein BEM-Erfahrungsbericht aus einem fränkischen Unternehmen geboten. Zudem hatten sie die Möglichkeit, sich an einer Abstimmung im Hinblick auf die zukünftige Gestaltung des AOK-Netzwerks zu beteiligen. Hier erwartet die Teilnehmer eine Mischung aus fachlichem Input, Best-Practice-Beispielen und Erfahrungsaustausch zu Fragen rund um das BEM. Für den Austausch und den Wissenserwerb steht in erster Linie ein Onlineportal zur Verfügung. Zusätzlich finden weitere Netzwerktreffen statt.

Starker Kooperationspartner im Betrieblichen Eingliederungsmanagement

Darüber hinaus bietet die AOK Bayern in Kooperation mit der Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration gGmbH (gfi) Betrieben eine individuelle Beratung zum BEM an. Die gfi ist eine Gesellschaft der Unternehmensgruppe des Bildungswerks der bayerischen Wirtschaft. Sie begleitet vor allem kleine und mittelständische Unternehmen bei der Einführung und Umsetzung eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements und übernimmt nach Wunsch auch das individuelle Fallmanagement für einzelne Mitarbeiter. Firmenkunden der AOK Bayern bietet die gfi Vorteilspreise.

Weitere Informationen und nützliche Praxishilfen finden Sie im Bereich Betriebliches Eingliederungsmanagement sowie hier bei den BGM-Netzwerken.

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Hinweis

Das Online-Portal BEM-Netzwerk ist exklusiv den Netzwerkteil­nehmern vor­be­halten. Bitte loggen Sie sich in den exklusiven Bereich ein.

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Kontakt

AOK-Ansprechpartner
Carina Grünewald

Kontaktdaten
Telefon: 0911 218-499
Telefax: 0911 218-9400499 
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AOK Bayern – Die Gesundheitskasse
Zentrale Gesundheitsförderung
Stromerstraße 5
90330 Nürnberg