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Beiträge

Fälligkeit und Zahlung der Beiträge

Beitragsnachweis

Der Beitragsnachweis enthält die vom Arbeitgeber zu zahlenden Beiträge. Für jede Einzugsstelle ist ein eigener Beitragsnachweis erforderlich. Der Beitragsnachweis muss der Einzugsstelle rechtzeitig zur Verfügung stehen. Dazu ist er so zu übermitteln, dass er bereits zu Beginn des fünftletzten Bankarbeitstags eines Monats vorliegt – also spätestens um 0.00 Uhr an diesem fünftletzten Bankarbeitstag.

Fälligkeit

Die Gesamtsozialversicherungsbeiträge werden am drittletzten Bankarbeitstag des Monats fällig. Das heißt, die Beiträge sind schon vor Ablauf des laufenden Entgeltabrechnungszeitraums zu zahlen; es kann sich also nur um eine voraussichtliche Höhe der Beitragsschuld handeln. Diese ist vom Arbeitgeber so zu bemessen, dass ein möglicher Restbeitrag so gering wie möglich bleibt. Erreicht wird dies dadurch, dass das Beitragssoll des letzten Monats unter Berücksichtigung der Änderungen bei der Beschäftigtenzahl, der Arbeitstage und Arbeitsstunden, Entgeltanpassungen und Einmalzahlungen aktualisiert wird. Auch Änderungen bei den Beitragssätzen und Beitragsbemessungsgrenzen sind zu beachten.

Seit 1.1.2017 dürfen alle Arbeitgeber den Beitrag in der Höhe des tatsächlichen Vormonatssolls zahlen. Die Zahlung der Beiträge erfolgt grundsätzlich durch den Arbeitgeber. Dabei gilt diese Zahlungspflicht sowohl für die Arbeitgeber- als auch für die Arbeitnehmeranteile. Der Arbeitgeber hat auch die Umlagen für die Entgeltfortzahlungsversicherung, die Pauschalbeiträge für Minijobber und die Insolvenzgeldumlage zu zahlen.

Die Zahlung ist so rechtzeitig anzustoßen, dass die Gutschrift bei der Krankenkasse spätestens am Fälligkeitstag erfolgt. Die Fälligkeitstermine finden Sie hier.

Für freiwillig versicherte Arbeitnehmer, die ihre Beiträge im Firmenzahlerverfahren zusammen mit den Gesamt­sozial­versicherungs­beiträgen im Beitragsnachweis abführen, gilt der drittletzte Bankarbeitstag als Fälligkeitstag.

Einzugsstelle

Als Einzugsstelle werden die für den Einzug der Beiträge zuständigen Krankenkassen bezeichnet. Zuständig ist die Krankenkasse, bei der die Krankenversicherung des Arbeitnehmers durchgeführt wird. Ob es sich dabei um eine Pflichtversicherung oder um eine freiwillige Mitgliedschaft handelt, spielt keine Rolle.

Für privat Krankenversicherte ist die Krankenkasse für den Einzug der Beiträge zuständig, bei der zuletzt eine Versicherung bestanden hat. Falls noch nie eine Versicherung in einer gesetzlichen Krankenkasse bestand – oder nicht ermittelbar ist –, entscheidet der Arbeitgeber, an welche Krankenkasse er die Beiträge abführt. Hierfür gilt das allgemeine Krankenkassenwahlrecht. Somit kann der Arbeitgeber sich für die AOK entscheiden.

Die Einzugsstellen führen mit dem Arbeitgeber das Melde- und Beitragsverfahren durch, welches sich bewährt hat; eine zentrale Stelle für den Beitragseinzug könnte dagegen keine individuellen, auf die Situation des Arbeitgebers zugeschnittenen Entscheidungen realisieren.

Stand: 1.1.2019

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