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Pflegegeld

Pflegebedürftige, die ihre Pflege selbst geeignet sicherstellen möchten, können anstelle der häuslichen Pflegehilfe ein monatliches Pflegegeld erhalten. Dies ist z. B. der Fall, wenn Angehörige, Nachbarn oder andere ehrenamtliche Helfer die Pflege übernehmen. Voraussetzung ist, dass die Pflegebedürftigen in häuslicher Umgebung gepflegt werden. Die Höhe des Pflegegelds ist von der Pflegestufe abhängig und wird in folgender Höhe gezahlt:

  • Pflegestufe I: 235 € (professioneller Pflegeeinsatz einmal halbjährlich)

  • Pflegestufe II: 440 € (professioneller Pflegeeinsatz einmal halbjährlich)

  • Pflegestufe III: 700 € (professioneller Pflegeeinsatz einmal vierteljährlich)

Besteht der Anspruch auf das Pflegegeld nicht für einen vollen Kalendermonat, wird es anteilig gezahlt. Ausnahmen gelten z. B. bei Krankenhausbehandlungen oder bei Rehabilitationsmaßnahmen. Die Pflege durch Angehörige oder Freunde bedeutet eine hohe Verantwortung. Daher müssen Pflegebedürftige regelmäßig einen Beratungsbesuch durch eine zugelassene Pflegeeinrichtung abrufen. Dieser soll durch Beratung, Hilfestellung, Tipps und Hinweisen - z. B. auf Pflegekurse oder Tagespflegemöglichkeiten - die ehrenamtlich pflegenden Angehörigen entlasten. Die Kosten für den Einsatz übernimmt die Pflegekasse und rechnet diese auch direkt mit dem jeweiligen Pflegedienst ab. Wird der Pflegeeinsatz durch den Pflegebedürftigen nicht abgerufen, muss die Pflegekasse im Einzelfall ggf. das Pflegegeld kürzen.