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Arbeitsentgelt

Entgeltumwandlung

Eine durch Entgeltumwandlung finanzierte bAV liegt nach dem Betriebsrentengesetz vor, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmer vereinbaren, künftige Arbeitslohnansprüche des Arbeitnehmers zugunsten einer wertgleichen Anwartschaft auf Versorgungsleistungen herabzusetzen (§ 1 Abs. 2 Nr. 3 BetrAVG). 

Die Sozialpartner können für künftige Modelle der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) die verpflichtende Entgeltumwandlung regeln und das sog. Option-out Modell vorsehen. Über Regelungen im Tarifvertrag kann die verpflichtende Teilnahme an der bAV vorgeschrieben werden. Der Arbeitnehmer kann allerdings erklären, von diesem Recht keinen Gebrauch zu machen, und tritt sozusagen aus der bAV aus (Option-out).

Bei einem Entgeltumwandlungsvertrag ab Januar 2019 ist der Arbeitgeber ab Januar 2019 verpflichtet, die eingesparten Sozialversicherungsbeiträge in einer pauschalierten Form (15 Prozent des umgewandelten Entgelts) zugunsten seines Arbeitnehmers an die jeweilige Versorgungseinrichtung weiterzuleiten. Dieser Arbeitgeberzuschuss ist steuerfrei und beitragsfrei zur Sozialversicherung. Wird durch den Arbeitgeberzuschuss der beitragsrechtliche Freibetrag (2019: 4 % von 80.400 € = 3.216 € jährlich) für die Entgeltumwandlung überschritten, ist der den Freibetrag übersteigende Teil dem beitragsrechtlichen Arbeitsentgelt zuzurechnen. Übernimmt der Arbeitgeber den auf den beitragsrechtlichen Arbeitgeberzuschuss entfallenden Arbeitnehmeranteil, handelt es sich grundsätzlich um einen geldwerten Vorteil. Dieser wird von den Spitzenorganisationen jedoch nicht als beitragspflichtig angesehen.

Für bestehende Entgeltumwandlungsvereinbarungen sieht eine Bestandsschutzregelung vor, dass der pauschalierte Arbeitgeberzuschuss für diese Verträge erst ab 1. Januar 2022 gezahlt werden muss. 

Stand: 1.1.2019

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