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Augen entspannen

Augen schonen am Arbeitsplatz

© Westend61 / Philipp Nemenz
augen entspannen

Arbeitgeber sollten der Gesundheit der Augen ihrer Mitarbeiter besondere Aufmerksamkeit schenken. Im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung können Unternehmen einiges für gesundes Sehen tun.

Trockene Augen bei Bildschirmarbeit

Jeder zweite Beschäftigte arbeitet inzwischen vor einem Monitor. Bildschirmarbeit ist Stress und Schwerstarbeit für die Augen. Die Blicke bewegen sich den ganzen Tag zwischen Monitor, Tastatur und Arbeitsunterlagen hin und her und müssen sich dabei immer wieder anpassen. Hinzu kommt, dass beim Arbeiten am Computer oder dem Blick auf Mobiltelefon, Tablet & Co seltener geblinzelt wird. Der Tränenfilm wird nicht mehr regelmäßig auf der Augenoberfläche verteilt. Die Folge ist das sogenannte „Trockene Auge“, auch „office-eye“-Syndrom genannt.

Tipp: Arbeitsplätze der Mitarbeiter sollten ergonomisch optimal ausgestattet werden. Große Bildschirme mit hoher Auflösung und großem Kontrast verringern das Ermüden der Augen. Der Bildschirm sollte einen Abstand von 50 bis 80 Zentimetern zum Auge haben – je größer der Bildschirm desto größer der Abstand. Der berufliche Einsatz von Mobilgeräten ist auf die Zeiten zu beschränken, in denen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wirklich unterwegs sind.

Am besten natürliches Licht am Arbeitsplatz

Überall dort, wo kein natürliches Licht zur Verfügung steht, lohnt es sich der Augengesundheit der Mitarbeiter zuliebe in eine gute Beleuchtung zu investieren. Dabei muss das Licht richtig ausgesteuert sein. Nicht nur die Helligkeit (mindestens 500 Lux) ist entscheidend, sondern auch die Farbe des Lichts. Bei der neuen LED-Technik werden blaues und gelbes Licht gemischt, um weißes Licht zu erzeugen. Häufig ist aber der Anteil von blauem Licht zu hoch. Das blaue Licht kann die Hornhaut des Auges ungehindert passieren und steht im Verdacht Entzündungsprozesse im Auge auszulösen.

Raumluft in Büros befeuchten

Nicht nur die Heizungsluft im Winter reizt die Augen. Auch in der heißen Jahreszeit leiden rund 15 Millionen Menschen in Deutschland unter trockenen Augen, schätzen Augenärzte. Dafür sind das helle UV-Licht und die Luft aus Klimaanlagen verantwortlich. Sie führen zu Reizungen der Augen. Allergiker leiden außerdem durch den Pollenflug im Frühjahr und Sommer besonders oft unter Augenbeschwerden. Die Luft aus Klimaanlagen verschlimmert die Beschwerden oft.

Tipp: Ein Hygrometer im Büro misst die Luftfeuchtigkeit, diese sollte zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Um diesen Wert zu erreichen, reicht es oft, einige Pflanzen aufzustellen. Ansonsten sorgt ein Luftbefeuchter für ein gesundes Raumklima. Die Fenster sollten von den Mitarbeitern bei Bedarf geöffnet werden können, damit Frischluft, die meist feuchter als die Raumluft ist, von draußen hereinkommt.

Augengesundes Verhalten

Genauso wichtig ist es, die Beschäftigten für das Thema zu sensibilisieren. Zu einem „augengesunden“ Verhalten gehören:

  • Gesunde Ernährung: Besonders gut für die Augen sind Gemüse wie Karotten, Spinat, Tomaten, oder Brokkoli, denn sie enthalten Beta-Carotin, das der Körper in das für die Augenfunktion wichtige Vitamin A umwandelt.
  • Viel Trinken: Ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgt für mehr schützende Tränenflüssigkeit.
  • Pausen bei der Bildschirmarbeit: Etwa fünf bis zehn Minuten Pause von Bildschirm und Displays pro Stunde Bildschirmarbeit sind ideal. Lassen Sie dabei den Blick in weitere Entfernung schweifen. Das entspannt die Augen.
  • Frische Luft: In längeren Pausen sind Spaziergänge an der frischen Luft gut für die Augen und das Wohlbefinden. Denn draußen ist die Luftfeuchtigkeit meist höher als in Büros.
  • Hygiene: Auch Augen können sich erkälten. Die sogenannte „Augengrippe“ entsteht wie jede andere Erkältung über Schmier- oder Tröpfcheninfektion. Regelmäßiges Händewaschen und Desinfizieren helfen.

Stand: 3/2019

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