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Gesund im Büro

Stokkete / shutterstock
Frau tippt im Büro auf Laptop

Fast 8 Mio. Menschen arbeiten im Büro, das von einseitiger körperlicher Belastung, sitzender Haltung und Bildschirmarbeit geprägt ist. Arbeitgeber können gezielt die Gesundheit dieser Berufsgruppe fördern.

Vor allem in Großstädten ist ein Computerarbeitsplatz Normalität. In Städten wie München oder Düsseldorf liegt der Anteil an Büroarbeitsplätzen, gemessen an der Gesamtheit der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, bei fast 50 Prozent. Arbeitgeber können die Gesundheit dieser großen Berufsgruppe fördern, etwa indem sie die Arbeitsplätze nach den Vorgaben des Arbeitsschutzgesetzes sowie der Arbeitsstättenverordnung ergonomisch einrichten. So müssen Raumgröße und -klima, Lichtverhältnisse und die Büroausrüstung bei der Planung berücksichtigt werden. Das Ziel: Einseitige Belastungen am Arbeitsplatz sollen möglichst vermieden werden.

Gesundheitsrisiken reduzieren

Viele „Büromenschen“ leiden unter Erkrankungen, deren Entstehung durch Bewegungsmangel und langes Sitzen am Schreibtisch begünstigt wird. Darunter fallen Rücken- und Schulterschmerzen sowie Augentrockenheit und Kopfschmerzen vom Arbeiten am PC-Bildschirm. Gerade Muskel-Skelett-Erkrankungen haben weitreichende Auswirkungen für Arbeitgeber: Rund 23 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage entfielen 2016 auf diese Krankheitskategorie. Um diesem Problem dauerhaft entgegenzuwirken, sollten  Arbeitgeber neben der ergonomischen Gestaltung der Arbeitsplätze auch das Gesundheitsverhalten der Belegschaft fördern. Als Gesundheitskasse unterstützt die AOK durch vielfältige Angebote der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Diese finden Sie beim Runterscrollen.

Soforttipps für Arbeitgeber

Raumklima und Lärm:
Die Raumtemperatur liegt idealerweise zwischen 20 und 22 Grad. Die Umgebungsgeräusche in Büroräumen sollten 55 Dezibel nicht überschreiten, sodass konzentriertes Arbeiten möglich ist. Bei Bedarf können schallabsorbierende Trennwände die Lautstärke reduzieren. Werden Drucker in einem separaten Raum aufgestellt, schützt dies die Beschäftigten ebenfalls vor Lärm und der Emission von Gefahrstoffen.

Beleuchtung:
Fenster müssen mit einem verstellbaren Lichtschutz versehen sein. Die Beschäftigten können damit für optimale Lichtverhältnisse sorgen und sich vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Der Schreibtisch wird idealerweise so platziert, dass die Bildschirme nicht spiegeln. Neben ausreichend Tageslicht sorgen künstliche Lichtquellen für eine Beleuchtungsstärke des Arbeitsplatzes von mindestens 500 Lux. 

Ausrüstung/Ausstattung:
Die Einstellung von Schreibtisch oder Bürostuhl sowie die Platzierung von Bildschirm oder Tastatur erfolgen nach ergonomischen Grundsätzen und werden individuell auf den Beschäftigten zugeschnitten. Welche Faktoren dabei eine Rolle spielen, zeigt das rückseitige Poster. Eine Handballenauflage für Maus und Tastatur oder spezielle ergonomisch geformte Mäuse können das Arbeiten zusätzlich erleichtern.

Software:
PC-Programme, die bei der täglichen Arbeit genutzt werden, sind idealerweise leicht verständlich und einfach zu bedienen. Sie entlasten die Mitarbeiter und beugen Stress am Arbeitsplatz vor. Fehlen dem Mitarbeiter entsprechende Kenntnisse zum Bedienen eines Programms, helfen Schulungen oder alternative Softwarelösungen, die eine einfachere Nutzerführung aufweisen.

So unterstützt die AOK

Als Gesundheitskasse unterstützt die AOK Unternehmen bei der Verhältnis- und Verhaltensprävention. Ziel dabei ist es, die Gesundheit der Beschäftigten zu fördern und somit ihre physische und psychische Leistungsfähigkeit dauerhaft zu erhalten. Das AOK-Arbeitgeberportal beinhaltet vielseitige Informationen und Praxishilfen zu Betrieblicher Gesundheitsförderung. Hinweise zur Ergonomie und zum gesundheitsgerechten Verhalten am Büroarbeitsplatz finden sich im BGF-Portal der AOK.

Die AOK hat zudem ein spezielles Online-Programm zur Stärkung der Rückengesundheit von Büromitarbeitern entwickelt. Das für AOK-Versicherte kostenfreie Programm „Rückenaktiv im Job“ hilft, individuelle Belastungsfaktoren zu erkennen, und gibt Tipps, wie sie am Arbeitsplatz und in der Freizeit ausgeglichen werden können. Die Teilnehmer erhalten vier Wochen lang Rückenübungen und Informationen zur Rückengesundheit. Das Programm für den Arbeitsplatz umfasst täglich drei kurze Einheiten à fünf Minuten. Viele Übungen für zu Hause können die Mitarbeiter einfach in ihren Alltag integrieren.

Marginalinhalt

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Haben Sie Fragen? Ihr Ansprechpartner für Betriebliches Gesundheits­management bei Ihrer AOK hilft Ihnen gerne weiter.