AOK Logo
AOK
Wählen Sie Ihre AOK
Baden-Württemberg Bayern Bremen-Bremerhaven Hssen Niedersachsen Mecklenburg-Vorpommern Berlin Brandenburg Schleswig-Holstein Westfalen-Lippe Thüringen Sachsen Rheinland-Pfalz Saarland HamburgRheinland Sachsen-Anhalt
Willkommen bei Ihrer AOK für Unternehmen
Schrift anpassen: A-AA+

Pfadnavigation

Hauptinhalt

Steuerfreiheit von Arbeitgeber­leistungen zur Gesund­heits­förderung

Um Arbeitgeber zu motivieren, mehr für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter zu tun, gibt es für entsprechende Dienstleistungen und Barzuschüsse steuerliche Unterstützung.

Gefördert werden Dienstleistungen zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustands (Primärprävention) wie zum Beispiel die Raucherentwöhnung und das Training von Entspannungstechniken sowie zur betrieblichen Gesundheitsförderung. Aber auch Barzuschüsse zu solchen Maßnahmen begünstigt der Gesetzgeber steuerlich mit einem Freibetrag bis zu 500 Euro im Jahr je Arbeitnehmer und Leistung.

Begünstigte Maßnahme

Welche Maßnahmen begünstigt werden, entscheiden die jeweils zuständigen Finanzämter. Die Leistungen des Arbeitgebers müssen hinsichtlich Qualität, Zweckbindung und Zielsetzung den Anforderungen der §§ 20 und 20b Sozial­gesetz­buch V genügen. Sie sind im „Leitfaden Prävention“ des GKV-Spitzenverbands beschrieben.

Barzuschüsse

Kleine und mittelständische Unternehmen sind häufig auf bestehende externe Angebote angewiesen. Gleichwohl kommt die Steuerbefreiung in Betracht, wenn der Arbeitgeber einen Zuschuss für eine begünstigte Maßnahme gewährt, die von einem Sportverein oder einem Fitnessstudio angeboten wird.

Umsatzsteuer

Leistungen zur Aufrechterhaltung der Gesundheit ohne konkreten Bezug zur Linderung oder Heilung von Krankheiten sind umsatzsteuerpflichtig. Dient die Gesundheitsmaßnahme ganz überwiegend dem eigenbetrieblichen Interesse des Arbeitgebers, kann die ihm in Rechnung gestellte Umsatzsteuer bei der Vorsteuer abgezogen werden.

Beispiel: Ein Physiotherapeut führt auf Veranlassung des Arbeitgebers bestimmte Kurse durch, um die Rückenmuskulatur für dessen Mitarbeiter an Bildschirmarbeitsplätzen zu stärken. Durch die Maßnahme gehen die Erkrankungen und Arbeitsunfähigkeitszeiten nachweisbar zurück.

Das Interesse des Arbeitgebers ist höher als das (private) Interesse der Arbeitnehmer. Daher kann der Arbeitgeber die Rechnung des Physiotherapeuten, die die Umsatzsteuer beinhaltet, bei seiner Vorsteuerzahlung in Abzug bringen.

Tipp: Die Steuerfreiheit gibt es nur dann, wenn der Arbeitgeber die Leistungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt. Eine Entgeltumwandlung ist nicht steuer- und beitragsfrei.

Mitgliedsbeiträge für den Sportverein oder das Fitnessstudio sind ebenfalls nicht steuer- und beitragsfrei.

Marginalinhalt

Mitglied werden!

Welcome to AOK

Ihre Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner

Haben Sie Fragen? Ihr Ansprechpartner für Betriebliches Gesundheits­management bei Ihrer AOK hilft Ihnen gerne weiter.