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Elektronischer Meldedialog soll erweitert werden

© Toria / shutterstock
Elektronischer Meldedialog

Bereits seit einiger Zeit werden erfolgreich elektronische Verfahren zwischen Arbeitge­bern und Sozialversicherungsträgern einge­setzt. Letztere möchten die Vorteile des elektronischen Dialogverfahrens nun  auch für weitere Meldedialoge nutzen.

Aufbauend auf den elektronischen Mel­de­verfah­ren mit Arbeitgebern wollen die So­zi­al­ver­si­che­rungs­trä­ger auch in weiteren Mel­de­ver­fah­ren schlankere Prozesse ver­ein­ba­ren und Papierbescheinigungen ein­spa­ren. Denn die Ren­ten­ver­si­che­rungs­trä­ger for­dern bei­spiels­wei­se im Ren­ten­an­trags­ver­fah­ren Daten bei den Kranken- und Pflegekassen an. Hierbei werden aktuell jähr­lich rund 18.000 Kran­ken­geld­be­zugs­zei­ten auf dem Postweg ausgetauscht. Die Deutsche Ren­ten­ver­si­che­rung Bund und der GKV-Spitzenverband führen deshalb Gespräche, um auch in diesem Mel­de­be­reich das elektronische Dialogverfahren zwischen den So­zi­al­ver­si­che­rungs­trä­gern zu nutzen. Ziel der elektronischen Verfahren sind der Bürokratieabbau und die Kostensenkung bei allen Beteiligten. Anhand der gesonderten Meldung im Ren­ten­an­trags­ver­fah­ren werden die Vor­teile deutlich: Beantragt der Beschäftigte eine Rente, kann er von seinem Arbeitgeber die Über­mitt­lung der beitragspflichtigen Arbeitsentgelte an den Rentenversicherungsträger ver­lan­gen. Dies erfolgt bei der nächsten Ent­gelt­ab­rech­nung durch eine gesonderte Meldung (elektronisches DEÜV-Meldeverfahren).

Im Vergleich zum früher üblichen Verfahren ausschließlich mittels Papierbescheinigungen brachte die maschinelle, gesonderte Meldung bereits einen Effizienzgewinn. Dennoch muss der Rentenversicherungsträger die gesonderte Meldung per Papier anfordern, wenn der Ar­beit­ge­ber diese bisher noch nicht elektronisch im DEÜV-Meldeverfahren übermittelt hatte und nicht für das elektronische Meldeverfahren bei der Rentenversicherung re­gis­triert ist. Wenn er registriert ist, kann der Rentenversicherungsträger elektronisch in ei­nem Dia­log­verfah­ren die gesonderte Meldung anfordern und erhält im Regelfall voll­auto­matisch die Rück­mel­dung des Arbeitgebers. Die Vorteile: Medienbrüche werden ver­mie­den und die In­for­ma­ti­o­nen schneller ausgetauscht. Papierbescheinigungen sind dann gar nicht mehr nötig.

Registrieren und Vorteile nutzen

Um das Verfahren zu nutzen, registriert sich der Arbeitgeber beim Ren­ten­ver­si­che­rungs­träger. Nach der Freischaltung fordert der Rentenversicherungsträger die gesonderte Meldung künftig elektronisch an. Arbeitgeber ohne Registrierung erhalten weiterhin die Aufforderung zur Abgabe der gesonderten Meldung per Post.

Tipp:

Sprechen Sie mit dem Anbieter Ihres Entgeltabrechnungsprogramms. Wird das elektronische Dialogverfahren unterstützt, registrieren Sie sich für das Verfahren. Den Einstiegszeitpunkt können Sie individuell und flexibel wählen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Stand: 1.7.2018

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