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Familienfreundlich erfolgreich

Faktor Unternehmenskultur

Familienfreundliche Personalpolitik muss ein fester Teil der Unternehmenskultur werden, sagt Stefan Becker, Geschäftsführer von berufundfamilie gGmbH.

Viele Umfragen belegen, dass das Thema Familienfreundlichkeit bei den Unternehmen ständig an Bedeutung gewinnt. Auf der anderen Seite glauben laut dem „Monitor Familienleben 2013“ des Instituts für Demoskopie Allensbach nur 17 Prozent der Bundesbürger, dass sich Familie und Beruf gut miteinander vereinbaren lassen. Worauf führen Sie das zurück?
Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Unternehmen anzubieten, reicht nicht aus. Entscheidend ist eine Unternehmenskultur, bei der die Beschäftigten keine Befürchtungen haben, diese Angebote auch in Anspruch zu nehmen. Das ist offensichtlich noch nicht in allen deutschen Unternehmen der Fall.

Betrachtet man auszugsweise nur einmal den Aspekt Arbeitszeit: Gibt es hierbei grundsätzlich bessere und schlechtere Maßnahmen, um den Mitarbeitern mehr Zeit in Ihrer Familie zu ermöglichen?
Immer dann, wenn die Beschäftigten Möglichkeiten zur Mitgestaltung der Arbeitszeiten haben, können auch die familiären Belange stärker berücksichtigt werden.

Individuelle sind also starren Lösungen vorzuziehen?
Arbeitgeber haben nicht nur das Recht, sondern sind auch im Sinne einer betrieblichen Gleichbehandlung gefordert, den Handlungsrahmen zu definieren. Innerhalb dieses „Korridors“ sollten die Beschäftigten aber ihre individuellen Modelle umsetzen können.

Welches sind die wichtigsten Motive für Unternehmen, in Familienfreundlichkeit zu investieren?
Familienbewusste Unternehmen sind nachweislich erfolgreicher. Wir merken aber: Arbeitgeber, die einen persönlichen Bezug zum Thema haben, sind zusätzlich auf einer anderen Ebene von der Sinnhaftigkeit überzeugt – und entsprechend engagiert.

Weitere Herausforderung: Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

Was sind die zentralen Elemente, die eine familienfreundliche Unternehmenskultur ausmachen?
Entscheidend ist der innerbetriebliche Dialog. Solange die Vereinbarkeit von Beruf und Familie nicht zum Thema gemacht wird – in Mitarbeiterzeitungen, auf Betriebsversammlungen, in Führungskräfteschulungen und im Mitarbeitergesprächen –, können keine tragfähigen Lösungen gefunden werden, kann kein vertrauensvolles Miteinander gelingen. Dies gilt insbesondere auch für das Thema „Beruf und Pflege“, das vielfach noch ein Tabuthema ist.

Welche Rolle spielt dabei, dass auch Führungskräfte mit gutem Vorbild vorangehen und selbst familienfreundliche Maßnahmen in Anspruch nehmen?
Vorgesetzte setzen damit ein wichtiges Zeichen für die Ernsthaftigkeit. Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird dies sehr sorgsam beobachtet und als positives Signal gewertet.

Für weitere Infos: www.beruf-und-familie.de und www.berufundfamilie.de

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