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Mit Herzblut dabei

Sebastian Vollmert
Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Rauchen, hohe Cholesterinwerte – es gibt viele Risikofaktoren für Herzerkrankungen. Auch das Verhalten am Arbeitsplatz hat Einfluss auf die Herzgesundheit.

Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht, Rauchen, hohe Cholesterinwerte – es gibt viele Risikofaktoren für Herzerkrankungen. Auch das Verhalten am Arbeitsplatz hat Einfluss auf die Herzgesundheit.

Ein stetig zu hohes Arbeitspensum, der Ausfall von erholsamen Pausen sowie eine ungesunde und zu fettreiche Ernährung können die Entstehung von Herzproblemen begünstigen. Insbesondere Unternehmer und Führungskräfte können hier schnell in eine Zwickmühle geraten: Ihr Job erfordert oftmals übermäßiges Engagement und Herzblut, gleichzeitig gilt es, mit den Kräften zu haushalten und sich nicht dauerhaft zu überfordern. Dieser Spagat gelingt mithilfe der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Hier können Führungskräfte und Unternehmer die Themen Ernährung, Bewegung, Stressmanagement und Suchtprävention auf die Agenda setzen und aktiv etwas für ihre (Herz-)Gesundheit tun. Im eigenen Betrieb mit gutem Vorbild vorangehen - dabei unterstützen Sie die Experten der Gesundheitskasse gern. So bleibt das Herz gesund:

Bewegung fürs Herz

Ausreichende Bewegung verbessert die Funktion des Herzmuskels und der Arterien, senkt den Blutdruck, verbessert die Fließeigenschaften des Blutes, baut Fett ab und senkt den Blutzuckerspiegel effektiv. Kleine Veränderungen im Alltag können bereits einen positiven Effekt auf die Herzgesundheit haben: lieber die Treppe statt den Aufzug nehmen, lieber die Einkäufe zu Fuß erledigen, als mit dem Auto.

Sport treiben

Bei Herz- oder Gefäßproblemen sind Ausdauersportarten ratsam. Dazu zählen unter anderem Walken, Radfahren und Schwimmen. Bestimmte Sportarten sollten hingegen vermieden werden: zum Beispiel Gewichtheben. Viele Sportarten, bei denen es zu kurzfristig starken Belastungen kommt, wie Fußball, Handball, Squash, Badminton oder Tennis, sind eher nicht geeignet.

Ausgewogen ernähren

Vor allem die mediterrane Küche eignet sich für eine herzgesunde Ernährung. Denn sie besteht hauptsächlich aus Gemüse, Salat, Obst, Brot, Teigwaren (ohne Ei) und Hülsenfrüchten. Schweine- und Rindfleisch sowie Eier stehen selten auf dem Speiseplan, dafür werden aber gern Fisch und Geflügel serviert. Als Fette werden Oliven- oder Rapsöl eingesetzt. All das sorgt dafür, dass ausreichend Ballaststoffe, Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe aufgenommen werden.  

Nichtraucher werden

Raucher haben gegenüber Nichtrauchern ein doppelt so hohes Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden. Und sie bekommen diesen Infarkt im Durchschnitt zehn Jahre früher als Nichtraucher. Die Ursachen für das erhöhte Herzinfarktrisiko durch das Rauchen sind vielfältig. Nikotin bewirkt, dass das Herz schneller schlägt und sich die Blutgefäße verengen. Außerdem steigt das Risiko, dass sich Blutgerinnseln bilden. Die gute Nachricht: Nach zwei bis fünf rauchfreien Jahren ist das Herzinfarktrisiko wieder mit dem eines Nichtrauchers zu vergleichen.  

Risikofaktoren

Die fünf wichtigsten sind Bluthochdruck, Rauchen, Diabetes, ein hoher Cholesterinwert und die genetische Veranlagung (Hauptrisikofaktoren). Hinzu kommen Übergewicht, Bewegungsmangel und eine schlechte Ernährung. Auch ein höheres Lebensalter (Männer ab 45 Jahren, Frauen ab 55 Jahren) zählt zu den Risikofaktoren für eine Verkalkung der Herzkranzgefäße. Männer haben zudem grundsätzlich ein höheres Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, als Frauen. Im Falle eines Herzinfarktes muss schnell gehandelt werden, daher ist es wichtig, die Alarmzeichen seines Körpers zu kennen:

Alarmzeichen für einen Herzinfarkt

  • Starke Schmerzen im Brustkorb, die länger als fünf Minuten andauern. Die Schmerzen können in Arme, Schulterblätter, Hals, Kiefer und Oberbauch ausstrahlen.
  • Starkes Engegefühl, heftiger Druck und Brennen im Brustkorb
  • Zusätzlich häufig Angst, Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Schwächegefühl (auch ohne Schmerzen), eventuell Bewusstlosigkeit
  • Blässe, eine fahle Gesichtsfarbe, kalter Schweiß
  • Manchmal können Schmerzen im Brustkorb fehlen, besonders bei Diabetikern, Frauen und älteren Patienten. Alleinige Alarmzeichen sind dann zum Beispiel Atemnot, Übelkeit, Brechreiz sowie Schmerzen im Oberbauch.

Stand: 7/2018

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