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Gesundheitsförderung mindert Stress am Arbeitsplatz

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Text zum Radiobeitrag

Moderator: In Wirtschaftsunternehmen ist vieles in Bewegung: Neue Technologien erfordern veränderte Arbeitsabläufe. Oft müssen weniger Mitarbeiter mehr schaffen als früher. Es bleibt kaum Zeit für Pausen. Dazu kommt ein permanenter Konkurrenzdruck. Das führt zu Stress und kann krank machen. Vor allem wer privaten Ärger mit ins Unternehmen nimmt und nur ungenügend versteht mit der Hektik am Arbeitsplatz umzugehen, der läuft wirklich Gefahr, dass ihn die Arbeit krank macht, räumt Antje Ducki ein. Die Professorin ist Arbeitspsychologin an der Beuth-Hochschule für Technik in Berlin.

Prof. Dr. Antje Ducki: Wenn Sie sehr impulsiv sind und immer nur gewohnt sind, sofort loszutoben und alles nach außen zu lassen, dann ist das vielleicht für Ihre Umwelt auch sehr anstrengend. Wenn Sie lernen damit etwas kontrollierter umzugehen, dann reduzieren Sie auch Ihren Stresspegel zu Hause. Gleichzeitig verändern Sie natürlich auch Ihr Verhalten im Betrieb, und das heißt, Ihr Betriebsklima kann dadurch positiv beeinflusst werden.

Moderator: Im Gegensatz dazu fördert Stress unsere Neigung, „die Schotten dicht zu machen“. Das heißt, wir denken verkürzt und konzentrieren uns lediglich auf das unmittelbar Naheliegende. Doch wenn die Arbeit von einer Mentalität à la „Tunnelblick“ bestimmt werde, sei das absolutes Gift fürs Betriebsklima, so die Arbeitspsychologin.

Prof. Dr. Antje Ducki: Wenn die ganze betriebliche Kultur davon geprägt ist, immer schneller, immer sofort, immer jetzt, in diesem Augenblick, gehen diese Selbstverständlichkeiten verloren. Und Betriebliche Gesundheitsförderung hat die Aufgabe inne zu halten und dafür zu sorgen, sie wieder ins Blickfeld zu richten.

Moderator: Dass der Arbeitsplatz gesundheitsfördernd ist und Mitarbeiter zufrieden sind, dafür setzt sich die AOK ein. Die Gesundheitskasse kooperiert deutschlandweit mit vielen Unternehmen. So zum Beispiel mit dem Berliner Dienstleister Gegenbauer. Dessen Gebäudereiniger sind vor allem bei gewerblichen Kunden unterwegs. Damit die Beschäftigten des Unternehmens fit bleiben, kommt die AOK mit speziellen Kursen zu den Arbeitnehmern in den Betrieb. Außerdem setze Gegenbauer auf eine enge Bindung von Mitarbeitern an das Unternehmen, erzählt Personaldirektor Claus Kohls.

Claus Kohls: Das tun wir beispielsweise durch ein Sport- und Familienfest, bei dem wir viele Sportarten vorstellen. Auch mit einer Gesundheitsstraße der AOK begleitet, wo wir die Dinge verbinden: körperliche Fitness, Gesunderhaltung und betriebliches Umfeld, wo dann auch die Wertschätzung über solche Maßnahmen erfolgt.

Moderator: Dass solche Aktivitäten bei den Beschäftigten in Wirtschaftsunternehmen gut ankommen, bestärkt die AOK diesen Weg weiterzugehen. Ein Grund für diesen Erfolg sei, dass die AOK am Arbeitsplatz uneingeschränkt alle Erwerbstätigen ansprechen könne, egal, ob sie über Beschwerden klagen oder nicht, schlussfolgert Patricia Lück. Sie widmet sich im AOK-Bundesverband der Betrieblichen Gesundheitsförderung.

Patricia Lück: Wenn Sie schon eine Vorbelastung haben – zum Beispiel kann ja jeder von uns sagen, irgendwie Rückenschmerzen hatte ich auch schon mal – dann arbeiten wir natürlich damit weiter, aber es gibt ja auch Menschen, die gesundheitlich jetzt gar nicht vorbelastet sind; und nichtsdestotrotz kann man sehr viel sensibilisieren für das Thema, wie hängt Arbeit mit Gesundheit zusammen.

Moderator: Der Effekt von Betrieblicher Gesundheitsförderung ist spürbar. Beschäftige gehen mit größerer Freunde an die Arbeit. Sind sie motiviert, leisten sie mehr. Das sichert in gewissem Grad auch die Zufriedenheit bei den Kunden der Unternehmen. Und deren neue Aufträge helfen, die Jobs zu sichern. Das verringert den Stress am Arbeitsplatz. Weniger werden krank.

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