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10 Tipps für Entscheider

Nie mehr Bedenken bei Entscheidungen. Diese zehn Experten-Tipps helfen Führungskräften sich vor und nach anstehenden Entscheidungen richtig zu verhalten.

Keine Bedenken vor Fehlern haben: „Herrscht im Unternehmen Angst vor Fehlern, kann das zu einer Lähmung führen“, sagt Führungskräfte- und Karriere-Coach Dr. Bernd Slaghuis. Manchmal treffen Führungskräfte dann keine Entscheidung, delegieren die Frage nach oben oder zögern die Sache hinaus. Das kann sich für alle Seiten negativ auswirken. Darum: Entscheidungen fällen, wenn sie anstehen.

Schnell entscheiden, aber nicht unter Zeitdruck: Unter Zeitdruck und Hektik kann es zu Fehlentscheidungen kommen. Wolfgang Frick, Manager und Buchautor rät: „Treffen Sie Entscheidungen, insbesondere wichtige, wenn Sie sich ausgeglichen und positiv fühlen.

Vorab alle relevanten Informationen sammeln: „In einem Arbeitsumfeld, das stark auf Fehler achtet, sollten sich Führungskräfte überlegen, welche konkreten Informationen für eine gute Entscheidungsfindung notwendig sind“, rät Experte Dr. Bernd Slaghuis. Diese gelte es einzuholen und nach Abwägung aller Möglichkeiten die für das Unternehmen und den Sachverhalt beste Alternative auszuwählen.

Vorausdenken und Handlungsoptionen entwickeln: Nicht immer ist es möglich, Gewinnchancen und Verlustrisiken im Vorfeld abzuschätzen. „Werden Sie zum Schachspieler, der stets vier, fünf Züge vorausdenkt und auf jede Antwort seines Gegners vorbereitet ist“, rät Experte Wolfgang Frick: „Malen Sie sich die Folgen Ihrer Entscheidung aus. Und überlegen Sie sich, wie Sie auf diese reagieren können?“

Auf die eigene Erfahrung vertrauen: Der eigene Erfahrungshorizont, Menschenkenntnis und Branchenwissen sollten für Entscheidungen genutzt werden. Das Treffen von Entscheidungen ist vor allem eine Übungssache, weiß Experte Bernd Slaghuis: „Je häufiger Führungskräfte diese Erfahrung machen, desto weniger Bedenken haben sie auch bei schwierigen Entscheidungen.“

Mitarbeiter in Entscheidungen einbinden: „Ich entscheide und du musst nicht denken“ – das ist eine Einstellung, die in unserer Zeit keinen Platz mehr hat“, meint Experte Wolfgang Frick. Der Chef habe andere Aufgaben zu bewältigen als seine Mitarbeiter. Beschäftigte sollen daher die Herausforderungen in ihren Bereichen auch selbst lösen und Entscheidungen eigenständig treffen können. Voraussetzung: Vertrauen zu den Mitarbeitern haben.

Entscheidungen klar kommunizieren: Das Management geht oft davon aus, es reiche, eine Veränderung auf einer Großveranstaltung zu verkünden“, weiß Diplom-Psychologe Stefan Brandt. Jeder Mitarbeiter habe dann aber sein eigenes Bild vom Ergebnis im Kopf. Missverständnisse blieben nicht aus. Er rät: „Planen Sie mehr Zeit für Gespräche ein. Und stellen Sie sich den Fragen Ihrer Mitarbeiter.“

Entscheidungen nachvollziehbar begründen: Wenn Mitarbeiter eine Entscheidung mittragen sollen, müssen sie deren Sinn und eine damit verbundenen Veränderung nachvollziehen können. „Das gelingt am besten, wenn Sie Ihren eigenen Erkenntnisweg beschreiben“, meint Experte Stefan Brandt: „Bieten Sie auf jeden Fall im Nachhinein noch Möglichkeiten, mit Ihnen über die Entscheidung sprechen zu können.“

Zu Fehlentscheidungen stehen: Wenn Menschen Entscheidungen treffen, machen sie Fehler – das gilt auch für Führungskräfte. Im Fall des Falles sollten sie zu ihren Fehlern stehen. Bei großen Fehlern sollten Führungskräfte sich entschuldigen, rät Moritz Ostwald, Executive-Coach und Leadership-Trainer. „So setzen Sie auch einen Standard für die Mitarbeiter.“

Aus vergangenen Entscheidungen lernen: Wer alles richtigmacht und sich immer richtig entscheidet, dem entgeht die Chance aus Fehlern zu lernen“, erklärt Experte Wolfgang Frick. Denn erst Fehler zwingen Menschen zu interpretieren – und Dinge zu entdecken, die sie sonst nie im Blick gehabt hätten.

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