AOK Logo
AOK
Wählen Sie Ihre AOK
Baden-Württemberg Bayern Bremen-Bremerhaven Hssen Niedersachsen Mecklenburg-Vorpommern Berlin Brandenburg Schleswig-Holstein Westfalen-Lippe Thüringen Sachsen Rheinland-Pfalz Saarland HamburgRheinland Sachsen-Anhalt
Willkommen bei Ihrer AOK für Unternehmen
Schrift anpassen: A-AA+

Pfadnavigation

Hauptinhalt

Bundessozialgericht
Urt. v. 19.10.2004, Az.: B 1 KR 23/03 R

Krankenversicherung: Bei Brustoperationen halten sich die Kassen zurück

Die gesetzlichen Krankenkassen sind im Regelfall nicht verpflichtet, Brustoperationen ihrer weiblichen Versicherten zu finanzieren — unabhängig davon, ob sie den Trägerinnen zu klein oder zu groß vorkommen, da es sich dabei nicht um eine Krankheit handelt. Sollte die Busengröße zu psychischen Problemen führen, so ist dafür eine Psychotherapie angezeigt — die von den Krankenkassen zu finanzieren ist.

Quelle: Wolfgang Büser

Anspruch gegen Krankenkasse auf Übernahme der Kosten für eine Operation zur Brustvergrößerung; Notwendigkeit des Vorliegens einer "Krankheit"; Definition des Begriffs "Krankheit"; Vorliegen einer körperlichen Anomalität bei einer körperlichen Unregelmäßigkeit; Folgen des Vorliegens einer Beeinträchtigung der Körperfunktionen oder einer entstellenden Wirkung durch die anatomische Abweichung; Auswirkungen des Fehlens der Herstellung eines funktionsgerechten Organs durch die Operation; Revisionsgerichtliche Überprüfbarkeit der Frage über die Entstellung des Aussehens eines Menschen durch ein körperliches Defizit; Rechtfertigung eines operativen Eingriffs auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung durch eine psychische Belastung

Gericht: BSG

Entscheidungsform: Urteil

Datum: 19.10.2004

Referenz: JurionRS 2004, 29918

Aktenzeichen: B 1 KR 23/03 R

ECLI: [keine Angabe]

Fundstellen:

DStR 2005, 1324 (Kurzinformation)

MedR 2005, 33 (Kurzinformation)

SGb 2004, 748 (Volltext)

BSG, 19.10.2004 - B 1 KR 23/03 R

Gründe