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Arbeitschutz

© Thinkstock/ Wavebreakmedia Ltd.
Mann sitzt vor zwei Bildschirmen

Bildschirmarbeit

Die Bildschirmarbeitsverordnung verpflichtet Arbeitgeber, den betroffenen Arbeitnehmern regelmäßig Untersuchungen der Augen und des Sehvermögens anzubieten. Außerdem muss Bildschirmarbeit so organisiert werden, dass einseitige oder monotone Belastungen vermieden oder durch regelmäßige Erholungspausen unterbrochen werden. Falls notwendig, können Arbeitnehmer von ihren Arbeitgebern auch Sehhilfen einfordern.

Grundlage: die Gefährdungsanalyse

Ob es in ihrem Betrieb sinnvoll ist, Maßnahmen zum Schutz des Sehvermögens einzuführen, können Sie mit einer Gefährdungsanalyse klären. Sie ist insbesondere in vier konkreten Fällen ratsam:

  • Ein neuer Arbeitsplatz mit Bildschirmarbeit wird eingerichtet.
  • Es gibt Beschwerden beim Sehvermögen, die in der Bildschirmarbeit begründet sein können.
  • Neue Arbeitnehmer wechseln an vorhandene Bildschirmarbeitsplätze.
  • Arbeitsplätze und -inhalte verändern sich wesentlich.

Die Gefährdungsanalyse wird am besten von Vorgesetzten und Mitarbeitern gemeinsam erarbeitet. Hierbei können Sie sich selbstverständlich vom Betriebsarzt, von der Fachkraft für Arbeitssicherheit oder dem Sicherheitsbeauftragten beraten lassen. Kleineren Betrieben geben unter anderem die Berufsgenossenschaften gerne Tipps.

Mit der Gefährdungsanalyse wird festgestellt, ob am Arbeitsplatz und bei der Erfüllung der Aufgaben anstrengende oder schwierige Sichtverhältnisse bestehen. Außerdem schätzen sie ein, ob das Sehvermögen und die Gesundheit langfristig beeinträchtigt werden können. Anhand der Erkenntnisse legen sie dann gegebenenfalls gemeinsam Änderungen fest.

Ein Tipp: Halten Sie die Ergebnisse der Gefährdungsanalyse immer schriftlich fest. Die Form spielt dabei keine Rolle. Eine wertvolle Hilfestellung können Checklisten sein, wie sie beispielsweise von den Berufsgenossenschaften zur Verfügung gestellt werden.

Hier finden Sie beispielhaft eine Checkliste zur Gefährdungsbeurteilung bei Bildschirmarbeit der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie.

Arbeitnehmer ins Boot holen

Die Bildschirmarbeitsverordnung umzusetzen ist die eine Sache. Zudem empfiehlt es sich, Mitarbeiter, die viel am Bildschirm tätig sind, für das Thema zu sensibilisieren – indem Sie sie etwa über die Risiken für das Sehvermögen aufklären. Nicht fehlen sollten dabei selbstverständlich Tipps und Empfehlungen. So können Arbeitnehmer durch regelmäßige Pausen, eine gute Beleuchtung oder eine ergonomische Anordnung der Arbeitsmaterialien selbst ihr Sehvermögen aktiv unterstützen.

Stand: 13.1.2016

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