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Arbeitsschutz

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Jugendlicher im Büro

Jugendarbeitsschutz

Das Jugendarbeitsschutzgesetz schützt junge Menschen vor Überlastungen durch Arbeit. Es gilt für Arbeitnehmer, also auch Auszubildende, die unter 18 Jahre alt sind. Ausgenommen sind geringfügige Hilfeleistungen, soweit sie gelegentlich erbracht werden – etwa aus Gefälligkeit oder für die Familie.

Arbeitszeit, Pausen und Urlaub für Jugendliche

Das Gesetz unterscheidet zwischen Kindern und Jugendlichen. Jugendlicher ist, wer 15 oder älter, aber noch unter 18 Jahre alt ist. Eine ganz wesentliche Regelung betrifft die Arbeitszeit: Jugendliche dürfen nicht mehr als acht Stunden täglich und nicht mehr als 40 Stunden wöchentlich beschäftigt werden. Darüber hinaus haben sie ein Recht auf zwei aufeinanderfolgende Ruhetage. Das Gesetz sieht hierzu ausdrücklich den Samstag und den Sonntag vor – für bestimmte Tätigkeiten (etwa in Krankenhäusern oder Pflegeheimen) sind Ausnahmen zugelassen. Genau festgelegt ist auch die Freizeit. Sie muss zwischen zwei Arbeitseinheiten mindestens zwölf Stunden betragen. Und: Jugendliche dürfen nur zwischen 6 und 20 Uhr beschäftigt werden. Da sich die Regelungen allerdings nicht immer mit den Arbeitsanforderungen aller Branchen in Einklang bringen lassen, sieht der Gesetzgeber auch in diesen Punkten Ausnahmen vor – beispielsweise für Bäckereien, Gaststätten oder kulturelle Veranstaltungen.

Die besondere Schutzwürdigkeit von Jugendlichen spiegelt sich auch in den Pausenzeiten wider: Bei einer Arbeitszeit von mehr als 4,5 Stunden steht ihnen eine Pause von einer halben Stunde zu, bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs Stunden erhöht sich die Pausenzeit auf eine Stunde. Das Anrecht auf Urlaub ist nach Alter gestaffelt: je jünger der Jugendliche, desto höher der Urlaubsanspruch. Wichtig ist außerdem, dass Jugendliche für die Teilnahme am Berufsschulunterricht freigestellt werden müssen. Darüber hinaus regelt das Gesetz die Arbeitszeit im Zusammenhang mit Berufsschulunterricht und Prüfungen.

Beschäftigung von Kindern

Kinderarbeit ist in Deutschland verboten. Das Gesetz untersagt deshalb die Beschäftigung von Menschen, die das 15. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Auch hier sind Ausnahmefälle vorgesehen:

  • Schulpraktika
  • Leichte Arbeiten bis zu zwei Stunden täglich für Kinder ab 13 Jahren: Die Sorgeberechtigten müssen der Beschäftigung zustimmen und der Arbeitgeber muss geprüft haben, dass die Tätigkeit die Gesundheit und Sicherheit des Kindes nicht gefährdet.
  • Arbeiten, die von einem Richter angeordnet wurden
  • Arbeiten im Rahmen eine Beschäftigungs- und Arbeitstherapie

Weitere Informationen zum Jugendarbeitsschutzgesetz erhalten Sie beim BMAS.

Stand: 13.1.2016

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