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Arbeitsschutz

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Technischer Arbeitsschutz

Die Pflichten von Arbeitgeber und Arbeitnehmern

Sicherheit geht vor: Der Schutz von Leben und Gesundheit der Mitarbeiter fällt laut Arbeitsschutzgesetz und speziellen Gesetzen wie etwa der Gefahrstoffverordnung in die Verantwortlichkeit des Arbeitgebers. Er muss die am Arbeitsplatz bestehenden Gesundheitsgefährdungen beurteilen, entsprechende Sicherheitsvorschriften erarbeiten und die Arbeitnehmer über diese informieren. Die Sicherheitsvorschriften in Form von Dienstanweisungen oder Betriebsvereinbarungen sind für die Arbeitnehmer bindend. Ein Verstoß dagegen kann arbeitsrechtliche Konsequenzen haben. Stellen Mitarbeiter Mängel fest, die Auswirkungen auf Sicherheit und Gesundheit haben können, sind sie verpflichtet, diese dem Arbeitgeber zu melden.

Wer sich im Unternehmen aktiv um Sicherheit kümmert

Nach dem Arbeitssicherheitsgesetz gibt es zwei Personen, die in den Unternehmen für sinnvolle, branchengerechte Sicherheitsregelungen sorgen:

  • Fachkräfte für Arbeitssicherheit (FaSi) beraten den Betriebsleiter und können fest angestellt oder freiberuflich arbeiten. Je nach Größe des Betriebs können auch mehrere Fachkräfte tätig sein. In den meisten Betrieben übernimmt ein Angestellter die Funktion der FaSi, nachdem er bei einer Berufsgenossenschaft dafür berufsbegleitend ausgebildet wurde. Für die Ausbildung entstehen den Betrieben keine Kosten. Bei kleinen Unternehmen greifen Sonderregelungen. Unternehmen mit einer begrenzten Zahl von bis zu 50 Beschäftigten (je nach Branche) können die sicherheitsfachliche Betreuung nach einer Motivations- und Informationsschulung durch eine externe FASi auf Bedarfsfälle beschränken, die sie selbst ermittelt haben. Bei Kleinstbetriebe bis zu zehn Beschäftigten gibt es zur Unterstützung bei der Gefährdungsbeurteilung das Modell der Grundbetreuung.
  • Ein Betriebsarzt kümmert sich im Wesentlichen um die gesundheitlichen Belange der Belegschaft. Er kann fest angestellt sein oder das Unternehmen kann die Leistungen eines freiberuflichen Betriebsarztes einkaufen.

Die Fachkräfte für Arbeitssicherheit sind nicht zu verwechseln mit dem Sicherheitsbeauftragten (SiB). Der Sicherheitsbeauftragte ist für die Einhaltung der Vorschriften zuständig. Damit unterstützt er die FaSi. Der SiB ist ein Mitarbeiter im Unternehmen, der sich aufgrund seiner Erfahrung und seiner Fachkenntnis für die Rolle eignet. Seine Funktion als SiB ist „ehrenamtlich“ und mit dem Arbeitslohn abgegolten. Nach § 22 SGB VII sind Sicherheitsbeauftragte bei jedem Unternehmen mit Sitz in Deutschland, das mehr als 20 Mitarbeiter hat, zu bestellen. Bei Unternehmen, die weniger als 20 Beschäftigte zählen, ist die Bestellung eines Sicherheitsbeauftragten zu empfehlen, wenn die Mitarbeiter einer höheren Unfallgefahr ausgesetzt sind.

In Betrieben mit über 20 Mitarbeitern gibt es ein Gremium, in dem diese Fachkräfte – ergänzt um zwei Betriebsratsmitglieder und den Arbeitgeber – zusammenkommen: den Arbeitsschutzausschuss. Er tagt alle drei Monate und berät und entscheidet in allen Belangen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes.

Wichtig allerdings: Die Verantwortlichkeit für den Arbeitsschutz liegt beim Arbeitgeber. Die Fachkräfte arbeiten in beratender und ausführender Rolle.

Stand: 13.1.2016

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