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Neue Beschäftigung und Krankenversicherung

© WavebreakMediaMicro / fotolia
Student schaut in ein Mikroskop

Mit Beschäftigungsbeginn besteht Kranken­versicher­ungs­­freiheit, wenn das regelmäßige Jahre­sarbeits­entgelt die Jahres­­arbeits­entgelt­grenze überschreitet.

Mit dem Eintritt in das Berufsleben ist immer auch eine kran­ken­­ver­sicherungs­­recht­liche Beurteilung vorzunehmen. Es besteht zunächst Kranken­versicherungs­pflicht, sofern das regelmäßige Jahresarbeits­entgelt nicht die aktuelle Jahres­arbeitsent­geltgrenze übersteigt. Arbeitnehmer, die ins Berufs­leben eintreten und erstmals eine Beschäftigung aufnehmen (z. B. Hochschulabsolventen) und deren Entgelt bei Beschäftigungs­beginn über der Jahres­arbeits­entgelt­grenze liegt (2019 = 60.750 Euro), sind daher sofort krankenversicherungsfrei.

Diese Beurteilung gilt auch in den Fällen, in denen zuvor beim selben Arbeitgeber im unmittelbaren Anschluss an eine während des Studiums ausgeübte Beschäftigung aufgrund des sogenannten Werkstudenten­privilegs unter anderem Kranken­versicherungs­­freiheit bestand. Mit Aufnahme der Beschäftigung nach dem Studienende ist deshalb eine erneute versicherungs­rechtliche Beurteilung vorzunehmen, weil während des Studiums keine Versicherungspflicht als Arbeitnehmer bestand.

Überschreiten der Jahresarbeits­entgelt­grenze

In diesem Fall besteht auch ohne Vorversicherungszeit die Möglichkeit, als freiwilliges Mitglied einer Krankenkasse beizutreten und somit Mitglied der gesetzlichen Kranken­versicherung zu werden. Der Beitritt als freiwilliges Mitglied muss spätestens innerhalb von drei Monaten nach Beschäftigungs­aufnahme erklärt werden.

Sofern bei einem bestehenden krankenversicherungspflichtigen Beschäftigungs­verhältnis durch Entgelterhöhung das regelmäßige Jahresarbeitsent­gelt die entsprechende Jahresarbeits­ent­geltgrenze übersteigt, scheidet der Arbeitnehmer erst frühestens mit Ablauf des Kalenderjahres aus der Kranken­versicherungspflicht aus. Der Grund des Überschreitens der Jahresarbeits­entgelt­grenze ist dabei ohne Belang. Auch der – in der Praxis eher selten vorkommende Fall – mit einer Entgelterhöhung einhergehende Statuswechsel vom Auszubildenden zum Arbeitnehmer führt beim gleichen Arbeitgeber frühestens mit Ablauf des Kalenderjahres des Überschreitens der Jahresarbeits­entgelt­grenze zum Ende der Versicherungs­pflicht. Hier gilt also eine andere Beurteilung als in Fällen eines zuvor bestehenden Werk­studentenstatus.

Stand: 17.12.2018

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