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Ein schleichender Prozess

Der Übergang zur Arbeitssucht entwickelt sich in der Regel schleichend. Fachleute unterscheiden dabei vier Stufen:

  • Einleitung: Die Arbeit nimmt einen immer größeren Stellenwert ein, Stress und Hektik können in dieser frühen Phase regelrechte Rauscherlebnisse und vermeintliche Hoch- bzw. Glücksgefühle vermitteln. Andere Interessen, Familie und Freunde werden aber mehr und mehr vernachlässigt.
  • Kritische Phase: Es wird nach Rechtfertigungen für den hohen Einsatz gesucht, vielleicht werden auch Versuche unternommen, die Arbeit zu reduzieren. Ohne Termindruck fühlt sich der Workaholic jedoch überflüssig und unzufrieden.
  • Chronische Phase: Der Arbeitssüchtige übernimmt immer mehr Aufgaben und stellt extrem hohe Ansprüche an sich selbst und an andere. Es fällt ihm schwer, Dinge zu delegieren, weil er davon überzeugt ist, dass niemand sie so gut erledigt wie er selbst.
  • Endphase: Der Körper wehrt sich. Konzentrations- und Schlafstörungen, Nervosität und Reizbarkeit treten auf. Es kommt zu einem starken Leistungsabfall, der zu einem Burnout führen kann. Typische Symptome des Burnout-Syndroms sind Frustration, Hilflosigkeit, Unzufriedenheit, Erschöpfung und Ineffizienz. In der Folge treten physische und psychische Erkrankungen (insbesondere Depressionen) auf.

Arbeitssucht ist aber nicht nur ein individuelles, sondern ein die ganze Gesellschaft tangierendes Problem, da arbeitssüchtiges Verhalten auch das soziale Umfeld (Familie, Freunde, Kollegen etc.) betrifft, das mit den Auswirkungen eines solchen Arbeitsstils zurechtkommen muss. Und auch den Unternehmen, die Arbeitssüchtige beschäftigen, entstehen – obwohl Arbeitssüchtige enorm lange arbeiten – letztlich nur Nachteile, da die Effektivität dieses Arbeitsstils sehr gering ist: Durch Delegationsunfähigkeit, Zwanghaftigkeit, Suchtverhalten etc. entstehen Schäden, die längst nicht durch das exzessive Vielarbeiten kompensiert werden können.

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