AOK Logo
AOK
Wählen Sie Ihre AOK
Baden-Württemberg Bayern Bremen-Bremerhaven Hssen Niedersachsen Mecklenburg-Vorpommern Berlin Brandenburg Schleswig-Holstein Westfalen-Lippe Thüringen Sachsen Rheinland-Pfalz Saarland HamburgRheinland Sachsen-Anhalt
Willkommen bei Ihrer AOK für Unternehmen
Schrift anpassen: A-AA+

Pfadnavigation

Hauptinhalt

Selbsttest Aufschieberitis

Schieben Sie Dinge gerne und (zu) oft auf?

Selbsttest
© Tom Grill / Getty Images

Das ist völlig normal und dürfte bei jedem zumindest ab und an mal der Fall sein: Wichtige Aufgaben und Erledigungen werden – ganz nach dem Motto: morgen, morgen, nur nicht heute – erst einmal auf die lange Bank geschoben. Und gerade dann, wenn es sich um vergleichsweise schwierige oder auch unangenehme Vorhaben handelt, ist das Aufschieben nur allzu menschlich.

Doch wenn Wichtiges immer nur hinten angestellt wird, kann das auf Dauer zum Problem werden: Man läuft nicht nur Gefahr, seinen Alltag nicht mehr richtig in den Griff zu bekommen. Vielmehr kann chronisches Aufschieben auch zu einem enormen Stressfaktor werden, da anstehende Aufgaben immer erst im letzten Moment und somit unter großem Zeitdruck angegangen werden. Zudem kann das ständige Gefühl, Erledigungen, die man sich eigentlich fest vorgenommen hatte und die man hätte abarbeiten müssen, dann doch (wieder) nicht geschafft zu haben, gewaltig aufs Gemüt schlagen und bis hin zu depressiven Verstimmungen führen. Nicht umsonst gilt notorisches Aufschiebeverhalten in Fachkreisen als ein ernsthaftes Problem der Selbststeuerung, für dessen Lösung man professionelle psychologische Hilfe in Anspruch nehmen sollte. Experten sprechen in solchen Fällen von Prokrastination – der wissenschaftlichen Bezeichnung für pathologisches Aufschiebeverhalten.

Um einzuschätzen, ob man selbst sehr dazu neigt, wichtige Aufgaben erst einmal auf später zu vertagen, gibt es einen kurzen Selbsttest. Entwickelt hat ihn der Psychologe und Psychoanalytiker Hans-Werner Rückert von der FU Berlin. Er ist auch Autor des Bestsellers „Schluss mit dem ewigen Aufschieben: Wie Sie umsetzen, was Sie sich vornehmen“ (Campus-Verlag, 7. Aufl. 2011; ISBN: 978-3593393513; 18,90 EUR). Beantworten Sie dazu bitte die zehn Fragen auf der folgenden Seite.

Warum nicht gleich?

Was Sie gegen das Aufschieben tun können*

  • Machen Sie sich eine Liste von all dem, was Sie zu erledigen haben.
    Vergessen Sie dabei aber auch Ihre Vergnügungen und Ihre Freizeit nicht!
  • Streichen Sie alle Dinge von der Liste, die Sie ohnehin nie ernsthaft machen wollten. Delegieren Sie möglichst viele der Dinge auf Ihrer Liste an andere.
  • Legen Sie Ihre eigenen Ziele, Werte und Prioritäten fest. Setzen Sie sich realistische Ziele. Schreiben Sie das alles auf!
  • Prüfen Sie, ob Ihre aufgeschobenen Vorhaben genügend mit Ihren Zielen und Werten übereinstimmen.
    Wenn nicht: Konzentrieren Sie sich nur auf die Ziele, die für Sie bedeutungsvoll sind, und geben Sie die anderen auf.
  • Prüfen Sie, ob Sie trotz Ihrer gegenwärtigen Konflikte und Einstellungen eine Chance haben, Ihre Vorhaben erfolgreich zu bewältigen.
  • Notieren Sie, was Sie positiv wie negativ von der Erledigung Ihrer Pläne erwarten.
  • Identifizieren Sie die Gefühle, die sich mit Ihren Aufgaben verbinden, zum Beispiel Angst, Ärger, Unlust usw., Hoffnung auf Erfolg, Stolz auf das Durchhalten, Anerkennung durch andere etc.
  • Planen Sie, wie Sie Ihre Ziele in kleinen Schritten und Etappen erreichen können.
  • Schätzen Sie den Zeitaufwand, bis Sie Ihr Projekt erledigt haben werden, und verdoppeln Sie dann die veranschlagte Zeit.
  • Verlegen Sie die Deadlines, die Sie einhalten wollen, um eine Woche nach vorne.
  • Reichern Sie die Vorstellung, wie Sie Ihre Aufgaben erledigen, mit positiven Gefühlen an.
  • Legen Sie Belohnungen für Erfolge fest, und belohnen Sie sich für jeden Schritt.
  • Beobachten Sie sich genau, und halten Sie alle Schritte und Veränderungen in einem Veränderungslogbuch fest.
  • Fangen Sie an, auch wenn Sie sich nicht motiviert fühlen.
  • Arbeiten Sie entweder an Ihrem Projekt oder schreiben Sie in Ihr Veränderungslogbuch, aber beschäftigen Sie sich nicht mit anderen, ablenkenden Vorhaben.

 

* Nach: Hans-Werner Rückert: Schluss mit dem ewigen Aufschieben: Wie Sie umsetzen, was Sie sich vornehmen (Campus-Verlag, 7. Auflage 2011; ISBN: 978-3593393513; 18,90 EUR).

Marginalinhalt

Arbeitgeberhotline

0800 0265637
rund um die Uhr

0 Cent/Verbindung aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz.

Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0

Gesundheit in der Arbeitswelt 4.0

Wie verändert sich BGM in der digitalen Arbeitswelt?

Servicenavigator

Symbol Steuerrad

Entdecken Sie unsere Serviceangebote

Mitglied werden!

Welcome to AOK