AOK Logo
AOK
Wählen Sie Ihre AOK
Baden-Württemberg Bayern Bremen-Bremerhaven Hssen Niedersachsen Mecklenburg-Vorpommern Berlin Brandenburg Schleswig-Holstein Westfalen-Lippe Thüringen Sachsen Rheinland-Pfalz Saarland HamburgRheinland Sachsen-Anhalt
Willkommen bei Ihrer AOK für Unternehmen
Schrift anpassen: A-AA+

Pfadnavigation

Hauptinhalt

Für Ihre Mitarbeiter

© Thinkstock/ hannamonika
Älteres Paar

Rente und Hinzuverdienst

Der Eintritt in die Rente muss nicht das Ende des Arbeits­verhälts­nisses bedeuten. Der Arbeitgeber hat in der neuen Situation einiges zu beachten.

Ablauf im Betrieb

Dem Arbeitnehmer ist zu raten, den Arbeitgeber frühzeitig über die neue Lebenssituation zu informieren. Welche Termine und Fristen zu beachten sind und in welcher Form der Arbeitgeber zu unterrichten ist, regelt der Arbeitsvertrag. Fehlt es an Vereinbarungen im Arbeitsvertrag, kann der Arbeitnehmer form- und fristgerecht kündigen.

Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Eine Altersrente ist kein Kündigungsgrund. Der Arbeits- oder Tarifvertrag kann aber vorsehen, dass das Arbeitsverhältnis ohne Kündigung endet, wenn die Regelaltersgrenze erreicht wird. Diese liegt für Versicherte, die bis einschließlich 31. Dezember 1946 geboren sind, bei 65 Jahren. Für Versicherte, die ab dem 1. Januar 1947, jedoch spätestens im Jahr 1963 geboren sind, steigt die Regelaltersgrenze schrittweise an. Ab dem Geburtsjahr 1964 liegt sie bei 67 Jahren. 

Langjährig Versicherte (mindestens 45 Beitragsjahre) können bereits ab 63 eine abschlagsfreie Altersrente beanspruchen. Dies gilt für Geburtsjahrgänge bis 1952. Für Jahrgänge ab 1953 wird die Altersgrenze schrittweise angehoben.

Hinzuverdienst

Altersrente
Vom 1. Juli 2017 an können eine Altersrente, die vor der Regelaltersgrenze gezahlt wird, und der Hinzuverdienst flexibel miteinander kombiniert werden. Die Höhe einer Teilrente kann frei gewählt werden (mindestens 10 Prozent der Vollrente). Alternativ ergibt sich die Teilrente, indem der Hinzuverdienst stufenlos angerechnet wird. Die Teilrente kann dadurch auch unter die Grenze von 10 Prozent sinken. Für den Hinzuverdienst gelten drei Stufen:

  • Ein Hinzuverdienst bis zu 6.300 Euro jährlich wird nicht angerechnet.
  • Der über 6.300 Euro hinausgehende Hinzuverdienst wird zu 40 Prozent angerechnet.
  • Hinzuverdienst und Altersteilrente dürfen zusammen das höchste in der Rentenversicherung beitragspflichtige Durchschnittseinkommen der letzten 15 Kalenderjahre nicht übersteigen (Hinzuverdienstdeckel).

Wird der Hinzuverdienstdeckel überschritten, ist der übersteigende Betrag vollständig auf die Rente anzurechnen.

Mit Erreichen der Regelaltersgrenze kann unbegrenzt hinzuverdient werden.

Erwerbsminderungsrente

Vom 1. Juli 2017 an darf der Hinzuverdienst bei einer Rente wegen Erwerbsminderung nur innerhalb des Restleistungsvermögens liegen (volle Erwerbsminderung = weniger als drei Stunden täglich, teilweise Erwerbsminderung = weniger als sechs Stunden täglich). Beträge, die die jeweilige Hinzuverdienstgrenze überschreiten, werden mit 40 Prozent auf die Rente angerechnet.

Ausführliche Informationen zum Thema Hinzuverdienst bieten auch die Internetseiten der Deutschen Rentenversicherung.

Tipp:

Hier finden Sie die aktuellen Hinzuverdienstgrenzen.

Stand: 10.11.2017

Marginalinhalt

Arbeitgeberhotline

0800 0265637
rund um die Uhr

0 Cent/Verbindung aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz.

Mitglied werden!

Welcome to AOK

Logo aok24