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© moodboard / Thinkstock
Rentnerin im Garten

Rente und Sozialversicherung

Rentner können aufgrund einer Beschäftigung versicherungs- und beitragspflichtig sein und gegebenenfalls  ihren Rentens­anspruch aufbessern.

Minijobs

Altersvollrentner, die einen Minijob (bis 450 Euro) ausüben, bleiben über den 31. Dezember 2016 hinaus rentenversicherungsfrei. Der Arbeitgeber zahlt einen Pauschalbeitrag. Bestandsrentner können auf die Rentenversicherungsfreiheit verzichten und dies gegenüber dem Arbeitgeber erklären. Der Arbeitgeber zahlt einen Beitragsanteil von 15 Prozent, der Arbeitnehmeranteil beträgt die Differenz zum allgemeinen Rentenversicherungsbeitragssatz.

Arbeitnehmer, die seit 2017 einen Minijob aufnehmen, werden rentenversicherungspflichtig. Davon kann sich der Arbeitnehmer befreien lassen. Rentenversicherungsfreiheit tritt spätestens mit Erreichen der Regelaltersgrenze ein. Der Arbeitnehmer kann hierauf verzichten und dies gegenüber dem Arbeitgeber erklären.

Versicherungspflicht in der Rentenversicherung

Bezieher einer Vollrente wegen Alters vor Erreichen der Regelaltersgrenze sind seit dem 1. Januar 2017 rentenversicherungspflichtig, wenn die allgemeinen Voraussetzungen dafür erfüllt sind. Mit Erreichen der Regelaltersgrenze ist die Beschäftigung versicherungsfrei. Darauf kann durch eine Erklärung des Rentners gegenüber seinem Arbeitgeber verzichtet werden.

Der Arbeitgeber eines versicherungsfreien Rentners zahlt für diesen Beschäftigten den Arbeitgeberanteil an den Beiträgen. Wird auf die Versicherungsfreiheit verzichtet, wirken sich die Beiträge (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil) rentensteigernd aus. 

Versicherungsfreie Bestandsrentner bleiben über den 31. Dezember 2016 hinaus versicherungsfrei. Darauf kann der Rentner für die Zukunft und die Dauer der Beschäftigung verzichten.

Seit dem 1. Juli 2017 können Versicherte vom 50. Lebensjahr an durch zusätzliche Beiträge die Rentenabschläge ausgleichen, die durch einen vorzeitigen Rentenbezug entstehen. Die Beiträge können bis zu zweimal im Lauf eines Jahres gezahlt werden. Rentenabschläge werden in Höhe von 0,3 Prozent pro Monat der früheren Inanspruchnahme berücksichtigt.

Arbeitslosenversicherung

Arbeitnehmer, die die Regelaltersgrenze erreicht haben, sind versicherungsfrei. Der Arbeitgeber entrichtet lediglich seinen Beitragsanteil. Diese Beitragspflicht entfällt für fünf Jahre (1. Januar 2017 bis zum 31. Dezember 2021).

Bezieher einer Altersrente vor der Regelaltersgrenze und Bezieher einer teilweisen Erwerbsminderungsrente sind versicherungspflichtig. Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil sind zu entrichten. Bezieher einer vollen Erwerbsminderungsrente sind versicherungsfrei. Ein Arbeitgeberanteil wird nicht fällig.

Krankenversicherung

Beschäftigte Rentner sind versicherungs- und beitragspflichtig (Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil). Bezieher einer Rente wegen voller Erwerbsminderung oder einer Vollrente wegen Alters zahlen Beiträge nach dem ermäßigten Beitragssatz, weil sie ohne Anspruch auf Krankengeld versichert sind. Andere Rentner (z. B. Teilrente wegen Alters) haben einen Anspruch auf Krankengeld und zahlen Beiträge nach dem allgemeinen Beitragssatz.

Pflegeversicherung

Es gibt keine Einschränkungen bei der Versicherungs- und Beitragspflicht. Gegebenenfalls ist vom Arbeitnehmer zusätzlich ein Beitragszuschlag für Kinderlose zu entrichten.

Rechtsgrundlagen

Flexirentengesetz, SGB III, IV, V, VI, IX

Stand: 10.11.2017

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