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Stressfaktor Erreichbarkeit

Via Smartphone sind viele noch im Dienst, wenn sie ihren Arbeitsplatz längst verlassen haben. Der Abstand zum Beruf schwindet, die Zeit zum Abschalten schrumpft. Entgrenzung und ständige Erreichbarkeit können sich zur psychischen Belastung entwickeln.

„Eine klare Trennung zwischen Arbeit und Privatleben gibt es für die meisten Berufstätigen nicht mehr.“ Mit diesen Worten kommentierte Prof. Dieter Kempf, Präsident des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM), die Ergebnisse einer repräsentativen Studie zur Mediennutzung und dem Informationsverhalten der Bundesbürger. Sie zeigt das ganze Ausmaß der Entgrenzung von Beruf und Freizeit als Folge der rasant steigenden Verbreitung moderner, insbesondere auch mobiler Kommunikationsmedien:

Demnach sind annähernd neun von zehn Arbeitnehmer (88 Prozent) auch außerhalb ihrer Arbeitszeiten per Handy/​Smartphone oder E-Mail für Vorgesetzte, Kollegen oder Kunden erreichbar. Infolgedessen halten bereits 42 Prozent der Berufstätigen die Grenze zwischen Job und Freizeit für aufgelöst.

Immer erreichbar und mehr gestresst

Ob und wie sehr diese Entgrenzung als Belastung wahrgenommen wird, wollte das Institut für Arbeit und Gesundheit (IAG) der DGUV mittels einer Beschäftigtenbefragung ergründen. Ergebnis: Von denjenigen Befragten, die auch in ihrer Freizeit oft (24 Prozent) oder sogar immer (15 Prozent) erreichbar sind, fühlt sich mehr als jeder Siebte (15,2 Prozent) dadurch „stark“ oder „sehr stark“ belastet.

Laut dem „Fehlzeiten-Report 2012“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) erhöht ständige Erreichbarkeit die Arbeitsbelastung und wirkt sich negativ auf die psychische Gesundheit der Beschäftigten aus. Als Folge davon treten psychische Beschwerden vor allem dann häufiger auf, wenn ständige Erreichbarkeit – z. B. auf Basis von entsprechenden Absprachen mit dem Arbeitgeber – erwartet wird und sie Probleme mit der Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit verursacht.

Während die Entgrenzung von Arbeit und Freizeit für immer mehr Berufstätige Realität wird, bekommt auch das Thema Arbeitssucht eine neue Dimension. Umso mehr gilt es, das eigene Arbeitsverhalten kritisch zu hinterfragen. Ein Selbsttest des renommierten Wirtschaftspsychologen Dr. Stefan Poppelreuter, Leiter des Bereichs HR-Development bei der TÜV Rheinland Personal GmbH, hilft dabei.

Können Sie abschalten? Testen Sie sich.

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