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Ausgabe April 2019

Newsletter gesundes unternehmen

Freiwilligendienste in Teilzeit

Bild "Freiwilligendienst"
© Halfpoint / Getty Images

Für unter 27-Jährige ist es künftig möglich, einen Freiwilligendienst in Teilzeit zu ab­sol­vie­ren. Voraussetzung ist unter anderem ein „berechtigtes Interesse“ des Freiwilligen an der reduzierten Stundenzahl.

Der Bundestag hat ein Gesetz zur Ein­füh­rung einer Teilzeitmöglichkeit in den Ju­gendfrei­wil­li­gen­diens­ten (JFD) sowie im Bundes­frei­wil­li­gen­dienst (BFD) für Perso­nen vor Voll­endung des 27. Lebensjahres beschlos­sen. Frei­willige sollen unter be­stimm­ten Vo­r­aus­setzungen die Möglichkeit haben, einen Dienst mit reduzierter Stun­den­zahl zu absolvieren.

Freiwilligendienste

Freiwilligendienste sind als Lern- und Bildungsdienste zu verstehen, die in un­ter­schied­lichs­ten Bereichen von Kultur, Sport, Wohlfahrts-, Gesundheits- und Altenpflege, Umwelt und anderen Bereichen absolviert werden können. Zum JFD gehören das Freiwillige So­zi­a­le und Ökologische Jahr sowie der Internationale Jugendfreiwilligendienst. Im Rahmen des JFD ist bisher nur eine vollzeitähnliche Beschäftigung möglich.

 

Der BFD richtet sich an Menschen jeden Alters, die sich gesellschaftlich engagieren möchten. Hier ist es grundsätzlich für Menschen über 27 Jahre bereits heute möglich, den Dienst bei Vorliegen eines berechtigten Interesses auch in Teilzeit zu leisten.

 

Berechtigtes Interesse

Ein berechtigtes Interesse an der Teilzeitmöglichkeit vor Vollendung des 27. Lebensjahres liegt beispielsweise vor bei

  • der Betreuung von Kindern,

  • der Pflege nahestehender Personen,

  • gesundheitlichen, physischen oder psychischen Beeinträchtigungen oder

  • bildungsbedingter sowie besonderer integrationsbedingter Herausforderungen.


In jedem Fall muss das berechtigte Interesse an einer Teilzeitbeschäftigung durch ent­spre­chen­de Belege nachgewiesen werden.

 

Sozialversicherungsrecht

Die Teilnehmer an den Freiwilligendiensten sind versicherungspflichtig in der gesetzlichen Kran­ken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung sowie der Unfallversicherung, wenn sie eine Vergütung (Sachbezug und/oder Taschengeld) erhalten. Die Regelungen bei ge­ring­fü­gi­gen Beschäftigungen gelten nicht. Sofern der Dienst unentgeltlich abgeleistet wird, be­steht keine Sozialversicherungspflicht.

 

Als Berechnungsgrundlage der Beiträge dienen das Taschengeld sowie der Wert der Sach­be­zü­ge. Das Taschengeld, das die Freiwilligen für ihren Dienst erhalten, wird mit der je­wei­li­gen Einsatzstelle vereinbart und beträgt höchstens 6 Prozent der monatlichen Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze in der allgemeinen Rentenversicherung (2019: 402 Euro).

Hinweis: Sofern innerhalb eines Monats im Anschluss an eine Beschäftigung ein Freiwil­li­gen­dienst geleistet wird, gilt für die Beitragsbemessung in der Ar­beits­lo­sen­versi­che­rung die monatliche Bezugsgröße (West 2019: 3.115 Euro bzw. Ost 2019: 2.870 Euro).

Die Regelungen über die Gleitzone sowie dem künftigen Übergangsbereich finden keine Anwendung. Sowohl der Arbeitgeber- als auch der Arbeitnehmeranteil, aber auch der Bei­trags­zu­schlag in der Pflegeversicherung für Kinderlose sowie der durchschnittliche Zu­satz­bei­trag zur Krankenversicherung werden von der Einsatzstelle gezahlt.

 

Für die Einsatzstellen gelten die allgemeinen Melde-, Beitragsnachweis- und Zah­lungs­pflich­ten des Sozialversicherungsrechts wie für Arbeitnehmer. Für Meldungen gibt es den spe­zi­el­len Personengruppenschlüssel „123“.

 

Steuerrecht

Das gezahlte Taschengeld ist steuerfrei (§ 3 Nr. 5 Buchst. f EStG). Andere Bezüge, wie etwa Unterkunft und Verpflegung, sind hingegen steuerpflichtig.

 

Mehr zur Sozialversicherung (SV) finden Sie unter „News“.

AOK-Sommeraktion: Startschuss für Fahrrad-Fans

Bild zur Sommeraktion "Mit dem Rad zur Arbeit"
© AOK

Im Mai startet wieder die jährliche Mit­mach­ak­ti­on „Mit dem Rad zur Arbeit“. Führungs­kräfte können ihre Mitarbeiter zur Teilnahme motivieren und beim Ra­deln unterstützen.

Am 1. Mai ist es wieder so weit: Die AOK-Mit­machaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ geht in die nächste Runde. Interessenten können sich auf der Webseite der Som­mer­ak­ti­on an­mel­den. Die Teilnahme ist kos­ten­frei. Wäh­rend des Aktionszeitraums vom 1. Mai bis zum 31. August gilt es, an min­des­tens 20 Ta­gen mit dem Rad zur Ar­beit zu fahren.

 

Auch Teilstrecken, bei Fernpendlern etwa der Weg zum Bahnhof und zurück, zählen. Wer an mindestens 20 Tagen radelt und sein Radfahrpensum im Aktionskalender festhält, nimmt an einer Verlosung teil. Darüber hinaus können Teilnehmer im Rahmen monatlicher Son­der­ak­ti­o­nen weitere Gewinne erhalten. Bei allen Prei­sen handelt es sich um von Spon­so­ren be­reit­ge­stell­te Sachprämien.

 

Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, gemeinsam mit Kollegen ein virtuelles Team zu bil­den und sich so gegenseitig zu motivieren. Einzelfahrer sind aber genauso gern ge­se­hen.

 

Die Aktion in Kooperation mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club gibt es bereits seit fast zwei Jahrzehnten. Im vergangenen Jahr nahmen bundesweit rund 200.000 Ar­beit­neh­mer teil. In diesem Jahr könnte die Teilnehmerzahl noch steigen. Denn Radfahren liegt im Trend: Nach einer Umfrage des Marktforschungsinstituts INSA-Consulere radelt in Deutsch­land inzwischen jeder sechste Erwerbstätige zur Arbeit.

 

Stark für die Gesundheit

Unternehmen können ihre Mitarbeiter zur Teilnahme an „Mit dem Rad zur Arbeit“ mo­ti­vieren – zum Beispiel durch Werbung für die Aktion im hauseigenen Intranet, indem Füh­rungs­kräf­te mit gutem Beispiel voranradeln oder mit einer Aktions-Microsite im Intranet. Letztere eig­net sich ab einer erwarteten Teilnehmerzahl von rund 50 Beschäftigten aus demselben Un­ter­neh­men. Gegen eine Schutzgebühr gibt es auf der Microsite Extras wie eine un­ter­neh­mens­wei­te, tagesaktuelle Leistungsanzeige (gefahrene Ki­lo­me­ter/ein­ge­spartes CO2) über den gesamten Aktionszeitraum.

 

„Mit dem Rad zur Arbeit“ ist eine sinnvolle Ergänzung zu Maßnahmen im Rahmen des Be­trieb­li­chen Ge­sund­heits­ma­nage­ments. Denn Radfahren stärkt das Herz-Kreislauf-System, kurbelt den Stoffwechsel an und schont dabei – anders als viele andere Sport­ar­ten – die Gelenke. Damit eignet sich Rad­fah­ren auch für untrainierte, ältere oder übergewichtige Menschen. Wichtig: Das Rad muss zum Fahrer passen und die Kleidung gut sitzen. Da­rü­ber hinaus sollten Rad­fahrer ihr Gefährt re­gel­mä­ßig durchchecken lassen, um die Ver­kehrs­tüch­tigkeit sicher­zustellen.

So unterstützt die AOK

Weitere Informationen sowie ein kostenloses Aktionsplakat zum Downloaden und Auf­hän­gen, einen Flyer zum Downloaden und Verteilen, etwa am Firmeneingang oder in der Kantine, finden Sie hier.

Augengesundheit im Blick

Bild "Augengesundheit im Blick"
© g-stockstudio / Getty Images

Viel Bildschirmarbeit kann den Augen schaden. Ergreifen Führungskräfte Präventiv­maß­nah­men, können sie ihre eigene Sehkraft und die ihrer Mitarbeiter schützen.

In vielen Branchen lässt sich Computer-Arbeit nicht reduzieren oder vermeiden. Umso wichtiger, dass die Rah­men­be­din­gungen für die Bildschirmarbeit stimmen.

  • Achten Sie auf regelmäßige Pausen. Auszeiten, in denen Beschäftigte nicht auf den Bildschirm schauen, sondern den Blick schweifen lassen oder auch schon einmal die Augen schließen, beugen Überanstrengung und Ermüdung vor. Wenn die Augen häufig un­ter­schied­li­che Aufgaben erhalten, mal nah und mal fern fokussieren, werden sie ins­ge­samt weniger stark belastet. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Mitarbeiter genug Zeit für Pausen haben.

  • Setzen Sie Blaufilter ein. Das Licht, das Computer und Smartphones abstrahlen, ent­hält einen hohen Blauanteil. Derartig gefärbtes Licht kann auf Dauer die Netzhaut schä­di­gen. Bei vielen elektronischen Geräten lassen sich deshalb Filter aktivieren, die den Blau-Anteil reduzieren. Im ersten Moment bekommt das Display dadurch einen aus­ge­präg­ten Gelb­stich. Das Auge gewöhnt sich aber rasch um, der Gelbstich verschwindet.

  • Stellen Sie mobile Geräte mit großem Bildschirm zur Verfügung. Je kleiner der Bildschirm, desto mehr müssen sich die Augen anstrengen. Besser als Smartphones sind mobile Geräte mit einer Bildschirmgröße von mindestens fünf Zoll. Statten Sie Außen­dienstmitarbeiter, die oft auf den Monitor schauen müssen, mit Tablets aus.

  • Gestalten Sie Arbeitsplätze ergonomisch. Die Arbeitsplätze von Bild­schirm­ar­bei­tern sollten über große Bildschirme mit hoher Auflösung und starkem Kontrast verfügen. Da­durch ermüden die Augen nicht so schnell. Der Abstand zwischen Augen und Bild­schirm sollte zwischen 50 und 80 Zentimetern betragen, der Monitor weder zu hoch noch zu tief angebracht sein.

  • Achten Sie auf UV-Schutz. Nicht nur zu viel blau-violettes Licht kann dem Auge scha­den, auch zu viel ultraviolettes Licht gilt es, im Sinne der Augengesundheit zu ver­mei­den. Lassen Sie Jalousien oder Sonnenblenden montieren, mit denen Ihre Mitarbeiter die UV-Belastung für die Augen reduzieren können, wenn die Sonne ungünstig steht.

  • Bieten Sie Vorsorgemöglichkeiten. Regelmäßige Überprüfung der Augen hilft, schlei­chen­de Verschlechterungen der Sehkraft frühzeitig zu erkennen. Arbeitnehmer an Bild­schirm­ar­beits­plät­zen haben im Rahmen der Arbeitsstättenverordnung das Recht auf eine regelmäßige Augenuntersuchung. Führungskräfte können Vorsorgetermine aktiv an­bie­ten, um eventuellen späteren Gesundheitsschäden in der Belegschaft vor­zubeugen.

  • Vermeiden Sie Zugluft. Durchzug im Büro ist Gift für die Augen, denn er trocknet sie aus. Regelmäßiges Lüften sorgt dagegen für ein gutes Raumklima, und die richtige Luft­feuch­tig­keit nützt auch der Augengesundheit. Dadurch vermeiden Sie juckende, bren­nen­de oder schmerzende Augen und schlimmstenfalls Krankheiten wie Bin­de­haut­ent­zün­dung. Ach­ten Sie beim Einrichten der Arbeitsplätze darauf, dass Bildschirmarbeiter nicht im Durch­zug oder direkt unter einer Klimaanlage sitzen.

  • Bieten Sie vitaminreiches Kantinenessen an. Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Vitaminen kommt auch den Augen zugute. Besonders wichtig für Netzhaut und Linsen ist Vitamin A. In Nahrungsmitteln kommt es oft in Form von Betacarotin vor. Ka­rot­ten, Spi­nat, rote Paprika, Brokkoli und Aprikosen enthalten große Mengen Be­ta­ca­ro­tin. Vita­min­man­gel kann langfristig zu Sehschwächen wie Kurz- oder Weitsichtigkeit bei­tragen.

  • Etablieren Sie Betriebssportprogramme. Sport kann altersbedingten Augen­er­kran­kungen vorbeugen. Sport verringert das Risiko für solche Krankheiten und trägt damit zur Augengesundheit bei. Der Grund: Indirekt gehen viele Augenkrankheiten auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurück und regelmäßige sportliche Betätigung kann dem vor­beugen.

So unterstützt die AOK

Augengesundheit ist ein wichtiger Bestandteil, den es bei der Arbeitsplatzausstattung und der dazugehörigen Beratung im Rahmen Betrieblicher Gesundheitsförderung (BGF) zu beachten gilt. Hinweise zur Ausstattung und zum gesundheitsgerechten Verhal­ten am Arbeitsplatz finden Sie auf dem AOK-Arbeit­geber­portal.

Konkrete Übungen zur Entspannung für die Augen bietet das BGF-Poster der AOK. Das Poster können Sie sich hier kostenlos herunterladen und zum Beispiel in der Kaffee­kü­che aufhängen. Die Übungen zur Augenentspannung kosten nicht viel Zeit und sind trotz­dem effektiv.

Aktuell notiert

News

Anpassung bei Berufsausbildungsbeihilfe und Ausbildungsgeld

Das Bundeskabinett hat im März ein Gesetz zur Anpassung der Be­rufs­aus­bil­dungs­bei­hil­fe und des Ausbildungsgeldes beschlossen. Beide Leistungen sollen Aus­zu­bil­den­den in betrieblicher sowie in außerbetrieblicher Ausbildung den Lebensunterhalt während der Berufsausbildung oder berufsvorbereitenden Maßnahmen sichern. Das Gesetz re­gelt die Erhöhung der Bedarfssätze und Freibeträge und enthält Re­ge­lun­gen zur Ver­ein­fa­chung der Bedarfsstruktur und zur Ausgestaltung des Ausbildungs­gelds.

Rentenplus durch erneute positive Lohnentwicklung

Auch in diesem Jahr werden die Renten steigen. Das sieht die vom Bun­des­mi­nis­terium für Arbeit und Soziales ausgebende Rentenwertbestimmungsverord­nung 2019 vor. Demnach steigen die Renten zum 1. Juli 2019 in den alten Bun­desländern um 3,18 Prozent und in den neuen Ländern um 3,91 Prozent.

Befristung kann ein Sprungbrett sein

Arbeitsverträge mit zeitlicher Befristung können jungen Menschen den Einstieg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirt­schaft hervor, für die die Wissenschaftler aktuelle Daten des Sozio-oeko­no­mi­schen Panels ausgewertet haben.

Demzufolge werden 56 Prozent aller befristet Beschäftigten nach Ablauf von drei Jah­ren in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Insbesondere Ar­beit­neh­mern bis 30 Jahre sowie Arbeitslosen dienen befristete Verträge beim Einstieg be­zie­hungs­wei­se Wiedereinstieg oft als Sprungbrett in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Be­schäf­tig­te mit befristeten Arbeitsverträgen erzielen im Schnitt innerhalb von drei Jah­ren ein um 32.000 Euro höheres Einkommen als Menschen, die in der Hoffnung auf eine unbefristete Stelle zunächst arbeitssuchend bleiben.

Die gesamte Studie gibt es hier.

Mit dem Eintritt in ein Beschäftigungsverhältnis tritt üblicherweise So­zi­al­ver­si­che­rungs­pflicht als Arbeitnehmer ein. Was dabei zu beachten ist, lesen Sie hier.

Geld macht doch glücklich

Deutschen Arbeitnehmern ist finanzielle Sicherheit besonders wichtig. Das zeigt der „Happiness Index 2019“, für den das Arbeitsmanagement-Unternehmen Wrike mehr als 4.000 Arbeitnehmer aus Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den USA befragt hat. Rund 1.000 der Befragten kamen aus Deutschland.

Ergebnis der Umfrage: Mehr als jeder zweite Amerikaner (58 Prozent) und Brite (54 Pro­zent) hat schon einmal die Arbeitsstelle gewechselt, weil ihn der Wechsel glücklich gemacht hat, obwohl er mit seiner neuen Tätigkeit weniger verdient hat. Unter den deutschen Befragten haben dagegen nur knapp ein Drittel (29 Prozent) schon einmal ihr Glück über ein höheres Gehalt gestellt. Denn das Gehalt ist für deutsche Arbeitnehmer laut „Happiness Index“ der wichtigste Faktor für ein Glücks­gefühl am Arbeitsplatz, gefolgt von dem Gefühl, eine sinnvolle Arbeit zu erledigen, sowie flexiblen Arbeitszeiten oder der Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten. Da­ne­ben tragen der Standort des Büros, die Unternehmenskultur sowie das Management beziehungsweise die Führungskultur zum Arbeitsglück der deutschen Arbeitnehmer bei.

Mehr Informationen über Glücksfaktoren am Arbeitsplatz gibt es hier.

Wie man die Arbeitszufriedenheit durch positives Denken beeinflussen kann, er­fah­ren Sie hier.

Sexuelle Orientierung bleibt für viele ein Tabuthema

Schwule und lesbische Arbeitnehmer in Deutschland befürchten offenbar, am Ar­beits­platz diskriminiert zu werden. Darauf deuten die Ergebnisse einer Umfrage der Be­ra­tungs­ge­sell­schaft Boston Consulting Group (BCG) unter rund 4.000 Be­schäf­tig­ten welt­weit hin. So gaben in Deutschland nur 37 Prozent der Befragten an, mit fast allen Kol­le­gen in ihrem Umfeld offen über ihre sexuelle Orientierung zu sprechen. In anderen Ländern gehen schwule und lesbische Arbeitnehmer deutlich offener mit ihrer Ho­mo­sexu­a­li­tät um.

Laut BCG-Studie wären 85 Prozent der Befragten in Deutschland zwar theoretisch be­reit, sich am Arbeitsplatz zu outen. Fast ein Viertel betrachtet aber das Be­kannt­wer­den ihrer sexuellen Orientierung als potenzielles Karriererisiko. Rund 40 Prozent der Be­frag­ten gaben sogar an, im Gespräch mit Vorgesetzten über ihre Ho­mo­se­xu­a­li­tät zu lügen. „Das Thema sexuelle Orientierung ist nach wie vor ein Tabu in vielen deutschen Unternehmen“, sagt Studienautorin Annika Zawadzki. „Damit schaden sich die Un­ter­neh­men vor allem selbst. Denn häufig ist ein offener Umgang im Job mit einer höheren Arbeitszufriedenheit verbunden.“

Die komplette Studie gibt es hier auf Englisch.

Mit diesem Selbsttest können Sie prüfen, ob in Ihrem Unternehmen ein gutes Betriebs­klima herrscht.

Homeoffice treibt den Stresspegel in die Höhe

Immer mehr Unternehmen in Deutschland bieten Arbeitnehmern an, teilweise von zu Hause aus zu arbeiten. In der Regel sollen solche Angebote die Vereinbarkeit von Fa­mi­lie und Beruf fördern. Heimarbeit kann allerdings auch gravierende Nach­tei­le ha­ben, zeigt ein aktuelles Forschungspapier des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA).

Die IZA-Forscher haben Daten aus den USA analysiert, die neben den Tätigkeiten im Tagesverlauf auch die Gefühle der Befragten umfassen. Insgesamt fanden die Wissen­schaft­ler beim Homeoffice im Vergleich zur Büroarbeit ein erhöhtes Stress­level und damit einhergehend ein geringeres Wohlbefinden der Befragten. Heim­ar­bei­ter gaben zwar an, weniger müde zu sein. Unterm Strich überwogen bei ihnen aber Stress und negative Emotionen. Die Studienautoren führen den erhöhten Stress­pe­gel im Home­office auf die Vermischung von Arbeit und Freizeit zurück.

Das Forschungspapier steht auf Englisch zum Download zur Verfügung.

Flexible Arbeitszeiten sind eine Alternative zum Homeoffice. Hier erfahren Sie mehr über flexible Arbeitszeitmodelle.

Aktionen und Angebote

Kampagne „Stadt. Land. Gesund.“ startet

Auch Arbeitgeber kennen das Problem: Beschäftigte können nicht mal eben vor der Arbeit beim Hausarzt vorbeischauen, weil es im Ort keinen Hausarzt mehr gibt. Oder sie fallen einen kompletten Tag aus, weil der Weg zum Facharzt in der nächst­grö­ße­ren Stadt weit ist. Um die ländliche Versorgung zu verbessern, will die AOK im lau­fen­den und im kommenden Jahr 100 Mio. Euro zusätzlich in den Ausbau beste­hen­der und die Entwicklung neuer Versorgungsangebote investieren.

 

Wie hoch die Bedeutung der Gesundheitsversorgung für die Deutschen ist, zeigt die von der AOK in Auftrag gegebene aktuelle forsa-Umfrage mit rund 2.000 Befragten. Demnach ist der Hausarzt vor Ort 95 Prozent der Befragten sehr wichtig oder wich­tig. Ein weiteres Ergebnis: Die Einwohner ländlicher Regionen sind deutlich un­zu­frie­de­ner mit dem Angebot an Krankenhäusern und Fachärzten. Aus diesem Grund hat die AOK bundesweit über 100 Projekte identifiziert, die dazu beitragen, dass me­di­zi­ni­sche An­ge­bo­te vor Ort erhalten bleiben und von denen letztlich auch Arbeitgeber profitieren.

 

Weitere Ergebnisse der forsa-Umfrage und eine Übersicht der bundesweiten Pro­jek­te und Initiativen finden Sie hier.

Sozialversicherung von Erntehelfern

Spargel, Erdbeeren und Co.: Aktuell arbeiten wieder vermehrt Erntehelfer aus dem euro­pä­ischen Ausland auf Feldern in Deutschland. Dabei gilt es, aus so­zi­al­ver­si­che­rungs­recht­li­cher Sicht einiges zu beachten. Zum Beispiel die besondere Kenn­zeich­nung im Meldeverfahren. Das Kennzeichen „Saisonarbeitnehmer“ ist nur bei ge­setz­lich kran­ken­ver­si­cher­ten Beschäftigten zu setzen, also nicht bei Minijobbern (Per­so­nengrup­pe „109“ oder „110“) oder nur unfallversicherungspflichtigen Arbeitnehmern (Personengruppe „190“). Durch die Kennzeichnung der Meldung kann die Kran­ken­kasse bereits zu Beginn der Beschäftigung mit dem Saisonarbeitnehmer klären, ob er nach Ende der Beschäftigung in sein Heimatland zurückkehrt oder in Deutschland bleibt und weiterversichert werden muss.

 

Weitere Informationen zu Saisonkräften erhalten Sie in der AOK- Fachbroschüre „Entsendungen und Saisonkräfte“.

Bild "Existenzgründung"
© Kniel Synnatzschke / Westend61

Online-Seminar im Mai: Existenzgründung

Gut versichert in die Selbstständigkeit

Geschäftsidee, Businessplan und Finanzierung: Wer den Schritt in die Selbstständigkeit wagt, muss viel bedenken. Doch in dieser auf­re­gen­den Zeit darf die eigene soziale Absicherung nicht in den Hintergrund rücken. Denn Gründer sind für ihre Kranken-, Pflege- und Ren­ten­ver­si­che­rung selbst verantwortlich. Dabei gilt es, einiges zu beachten. Zum Beispiel sind Selbst­stän­di­ge in der Regel nicht kran­ken­ver­si­che­rungs­pflich­tig. Sie können zwischen einer frei­wil­li­gen Mit­glied­schaft etwa bei der AOK oder einer privaten Krankenversicherung wählen.

Alles rund um das Thema soziale Absicherung erfahren Existenzgründer im 60-minütigen kosten­freien Online-Seminar der AOK.

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Haben Sie Fragen oder Anregungen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf:

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