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Die richtige Azubi-Akquise

© Goodluz / Thinkstock
Ausbildungsmarketing

Viele deutsche Unternehmen müssen seit einiger Zeit um ihre potenziellen Aus­zu­bil­den­den werben. Das gilt auch für kleine und mittelständische Unternehmen. Ex­per­ten sprechen in diesem Zusammenhang von Ausbildungsmarketing und haben ein mehr­stu­fi­ges Vorgehen entwickelt, das Chefs anwenden können. Die Maßnahmen be­nö­ti­gen eine gewisse Vorlaufzeit, aber greifen im besten Fall für die Azubisuche im kom­men­den Jahr. Dazu sollten folgende Grundsatzfragen beantwortet werden:

1. Welchen Ruf hat mein Unternehmen in der Region?
Wer nicht weiß, wie sein Unternehmen bei potenziellen Bewerbern ankommt und wie es im Vergleich zur Konkurrenz dasteht, kann auch nichts verbessern. Deshalb sollten Chefs im ersten Schritt eine Bestandsaufnahme machen und bei denen nachfragen, die für Aus­bil­dun­gen infrage kommen könnten – zum Beispiel bei Praktikanten.

2. Was kann ich tun, um meinen Betrieb attraktiver zu machen?
Jeder Arbeitgeber sollte konkret formulieren können, was eine Ausbildung im eigenen Betrieb so einzigartig macht und warum sich potenzielle Bewerber für sein Unternehmen entscheiden sollten. Denkbar wären hier eine Garantie zur Übernahme bei ent­spre­chen­der Leistung, in­ten­si­ve Prüfungsvorbereitung, wöchentliches Aufarbeiten von Aus­bil­dungs­schwer­punk­ten oder umfangreiche Sozialleistungen wie betriebseigene Wohnungen oder die private Nutzung des Firmenautos. Wenn sich die Eigenwahrnehmung nicht mit dem öffentlichen Ruf (siehe Punkt 1) des Unternehmens deckt, wird es Zeit, dies zu ändern und gezielt die äußere Wahr­nehmung zu beeinflussen – zum Beispiel indem das Un­ter­neh­men auf sozialen Netzwerken, der eigenen Website oder in lokalen Medien zeigt, wie es im Betrieb wirklich läuft.

3. Wie kommt meine Werbung bei potenziellen Azubis an?
Nichts wirkt authentischer und überzeugender als Empfehlungsmarketing. Deshalb sind die wichtigsten Aushängeschilder eines Betriebes Auszubildende, die anschaulich erklären kön­nen, was ihre Stelle ausmacht und warum sie sich dafür entschieden haben.

So kommen Ihre Stellenangebote zu den Bewerbern:

  • Stellen- und Image-Anzeigen mit Auszubildenden des Unternehmens schalten
  • Kontakt zu Schulen aus der Region knüpfen
  • Tag der offenen Tür für Eltern und Kinder veranstalten
  • Ausbildungsmessen nutzen
  • Praktika und Ferienarbeit anbieten
  • In lokalen Medien Stellenanzeigen inserieren, über den Girls’Day, das Sommerfest, die Spen­dengala oder Azubiprojekte berichten
  • Auf der Homepage ausführlich über Ausbildungsinhalte, den Betrieb und das Be­triebs­kli­ma informieren
  • Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit

 

Tipps für die Fortgeschrittenen:

  • Azubi-Blog betreiben
  • YouTube-Kanal und Instagram-Kanal pflegen, Betriebsabläufe zeigen und Azubis zu Wort kommen lassen
  • Auf Netzwerken wie AZUBIYO oder anderen Plattformen für Schüler Un­ter­neh­mens­pro­fi­le anlegen.

 

Stand: 20.12.2018

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